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News: Am Puls der modernen Musik [–> mehr Musik hören]

Veranstaltungsreihe «Popmusik, Archiv, Geschichte» [N]

Veranstaltungsreihe «Popmusik, Archiv, Geschichte» Teil 1: «Musik sammeln»Popmusik ist nun schon mehr als ein halbes Jahrhundert alt. Es gibt heute niemanden, der nicht mit ihr in Berührung kommt. Umso erstaunlicher, dass die Geschichte der Popmusik in der Schweiz bisher kaum erforscht und in den Archiven nur bruchstückhaft präsent ist. Erich Keller ist «Gast im Sozialarchiv 2016» und hat die Veranstaltungsreihe «Popmusik, Archiv, Geschichte» konzipiert. Sammlerinnen und Sammler sprechen über ihre Leidenschaft. Wir loten aus, was Pop im Archiv zu suchen hat.
Wie sammeln SammlerInnen eigentlich Musik, nach welchen Kriterien und mit welchem Ziel? Was wird aufbewahrt und was weggeschmissen? Wie kann ihr einzigartiges Wissen aufbewahrt und weitergegeben werden? Gibt es Kooperationen zwischen privaten und offiziellen Archiven? Am ersten Abend der Veranstaltungsreihe diskutieren passionierte Sammler und hochspezialisierte Expertinnen und präsentieren Schätze aus ihren Privatarchiven.
Zusammen mit Silvia Moresi, Sam Mumenthaler und Felix Aeppli ist Christian Schorno von Musikzimmer/Archiv für Moderne Musik zum Podiumsgespräch «Musik sammeln» eingeladen. Gesprächsleitung: Erich Keller.
Nach der Pause gibt es ein Musikraten mit Stücken zum Sammeln und Archivieren.

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Neue Liste: Treblezine: 10 Essential Chamber Pop Albums [N]

Titelbild von «Treblezine: 10 Essential Chamber Pop Albums»
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Neue Liste: Treblezine: 10 Essential Sludge Metal Albums [N]

Titelbild von «Treblezine: 10 Essential Sludge Metal Albums» Melvins
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Neue Liste: Dummy: The 11 Best Cyber-Grime Tracks, According To Partisan [N]

Titelbild von «Dummy: The 11 Best Cyber-Grime Tracks, According To Partisan»


zu den weiteren Songs

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Neue Liste: Musikexpress: Die 50 besten Platten der 70er, die keiner kennt [N]

Cover Musikexpress August 2016 Die Liste enthält 51 Einträge, weil sie beide Alben mit dem Titel Racional von Tim Maia in einer Position enthält.
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Rezension: Young Thug: No, My Name Is JEFFERY [N]

ThumbnailNeuanfang für Young Thug, den Rapper aus Atlanta, der sich nicht mehr sicher zu sein scheint, ob er Young Thug bleiben oder ab jetzt JEFFERY sein will. Oder der JEFFERY-Schachzug gehört in eine Reihe von programmatischen Verwandlungen wie wir sie von David Bowie kannten. Thugs neues Mixtape No, My Name Is JEFFERY ist eines der bemerkenswertesten Alben des laufenden Jahres.
Der Katalog der bisherigen 18 (!) Alben/Mixtapes, die Young Thug in fünf Jahren veröffentlicht hat, besteht aus Mixtape-Tripletts und Kollaborations-Mixtapes mit anderen Atlanta- und Südstaaten-Rappern wie Bloody Jay, Gucci Mane, Rich Homie Quan, Birdman oder Migos). Die Tripletts hiessen I Came From Nothing, 1017Thug und Slime Season. Thug ist bekannt dafür, dass er im Studio auf Highspeed arbeitet, kaum Texte aufschreibt und alles scheinbar wie aus der Hüfte rappen kann. Nicht immer verständlich, was nur zu seiner Aura beiträgt. Das Cover präsentiert Jeffery gesichtslos – dafür mit umso mehr Hut – als androgyne Figur in einem historischen und zugleich futuristischen Frauen-Kleid. Mann-Frau, Gangster-Model, Schwarz-Weiss – unfassbar. Als Rapper gehört er zur Generation der Post-Auto-Tune-Rapper, die auch ohne Auto-Tune rappen/singen können als würde ihre Stimme digital prozessiert werden. Ben Ratliff schrieb in der Einführung zum Podcast über Young Thug, dass seine Stimme hoch und tief sei, sehr jung und sehr alt zugleich wirke. Sie singe und knurre, sie schreie und stöne, sie taumle und artikuliere Wörter aus oder lasse sie halb-geformt. Die elf Songs aus dem Mixtape tragen Namen als Titel. Es sind die Namen von Vorbildern wie Kanye West, Wyclef Jean (mit dem er im Track Kanye West singt, dass Sie es gehört haben müssen: Gesang in pointilistisch rhythmisierten Andeutungen. Vokal-Voodoo. Unglaublich und gross!

Über Musikzimmer

Musikzimmer ist ein Online-Katalog für moderne Musik, der von Christian Schorno betrieben wird, einem Sammler, Kurator und Dozenten für Populäre Musik aus Zürich.

Die Frontseite von Musikzimmer berichtet regelmässig über aktuelle Musik und über musikgeschichtliche Zusammenhänge. Die Beiträge verweisen auf Inhalte im datenbankgestützten Katalog. Hier auf der Titelseite und auf der Schaufenster-Seite gibt es immer aktuelle und interessante Musik zu hören und Videos zu sehen.

Christian Schorno bietet verschiedene Dienstleistungen im Zusammenhang mit Musik an, z.B. Popquishows oder Vorträge.

Schreiben Sie Christian Schorno gerne eine Mail, wenn Sie über seine Veranstaltungen informiert werden möchten. Falls Sie auf Facebook, Google+ oder Twitter unterwegs sind, folgen Sie Christian Schorno bzw. Musikzimmer:
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Und bitte: Sprechen Sie über Musikzimmer! Vielen Dank für jede Form der Unterstützung.

Leitbild

Der Kern des Musikzimmer-Projekts besteht im Aufbau und der Pflege der Datenbank. Die Datenbank enthält Informationen zu Populärer Musik, aber auch zu ihren Einflüssen, Grenzbereichen und Auswirkungen: zu Jazz, Blues, Folk, Country, moderner Klassik oder Improvisation – kurz, zu allem, was man als moderne Musik bezeichnen kann.
Die enthaltene Musik soll möglichst weite Teile der Geschichte der Populären Musik wiederspiegeln. Da gehört Pop für die Massen (Abba oder Backstreet Boys) genauso dazu wie Musiker/-innen und Bands, die in Nischen leben (Focus Group oder Deafheaven), Musik der Zentren (New York, Los Angels, Nashville, London, Berlin) genauso wie Musik der Peripherie (Missisippi Delta, Seattle, Bristol), Musik, die bei kleinen und unabhängigen Labeln («Indies») verlegt wird und Musik von den drei weltweit operierenden «Majors» und ihren Sub- bzw. Boutique-Labeln.

Im Hintergrund von Musikzimmer wird die in der Datenbank enthaltene Musik im Archiv für Moderne Musik digital archiviert. Dieses Archiv soll forschenden und künstlerisch tätigen Personen zugänglich gemacht werden. Dafür gibt es zur Zeit leider noch keine erschwinglichen und administrativ bewältigbaren Lizenzmodelle - und so muss das Archiv vorläufig privat bleiben.

Eine digitale Musiksammlung

In der Musikzimmer-Datenbank ist die Musiksammlung von Christian Schorno systematisiert. Die verwendeten Webtechnologien ermöglichen, dass aktuelle Arbeiten stets öffentlich sichtbar werden. Ein Neueingang wird in der Regel am selben Tag abrufbar.

Musikzimmer ist zwar niemals so umfassend wie Youtube als Video-Archiv oder Discogs, AllMusic, Rate Your Music als Musikdatenbank. Musikzimmer bietet auch keinen Streamingservice an, wie beispielsweise Spotify es tut. Dafür beruht Musikzimmer auf einem weitgehend gepflegten Datensatz, der einzigartige Funktionen ermöglicht: Querverweise zwischen Alben, Songs und Videos, zahlreiche Verweise zu anderen Datenbanken, zu Rezensionen und zu schriftlichen sowie audiovisuellen Quellen. Schliesslich ist die Musikdatenbank mit dem digitalen Archiv verknüpft (was natürlich eine private Funktion darstellt).

Aktuelle Rezensionen von anderen Musikblogs

Rezensionen neuer Alben (Quellen: Pitchfork, TinyMixTapes, DustedMagazine, NoRipCord, Metacritic). Das Widget stammt von Surfing-Waves.