Titelgrafik von www.musikzimmer.ch

Musikzimmer - News und Archiv für moderne Musik

News-Blog: Am Puls der modernen Musik [–> mehr Musik hören]

Massive Attack feat. Tricky und 3D: Take It There [N]

Massive Attack haben sich wieder mit Tricky (und 3D) zusammen getan - hier kommt das Video zu Take It There. Die torkelnden Bewegungen eines Betrunkenen werden in Tanzroutinen mit delirierten Partnern umgesetzt.

D?WN: Not Above That [N]

D?WN aka Dawn Richard verffentlicht einen neuen Track Not Above That

Logo

Neue Liste: Treblezine: 10 Essential 21st Century Post-Punk Albums [N]

Titelbild von Treblezine: 10 Essential 21st Century Post-Punk Albums: Bandportrait von Interpol
Album Cover 1Album Cover 2Album Cover 3Album Cover 4Album Cover 5Album Cover 6

Chris DeVille: Will 'Indie Pop' Ever Become Pop, Period? [N]

Chris DeVille vergleicht die Annäherung von Indiepop an Pop mit dem Zenonparadox (Man kommt nicht an, wo man ankommen will, weil man die Hälfte des Wegs zurücklegt und dann wieder die Hälfte und so weiter, ohne je anzukommen, weil immer etwas übrig bleibt). Egal, wie sehr Indiepop nach Pop klingt, es wird nie Pop. Bands wie Chairlift oder Wet oder Künstlerinnen wie Låpsley und Grimes, die alle gut zwischen die heutige Electropop-Musik im Radio passen würden, werden dort nicht gespielt und kommen auch nicht in die Charts. Über die Gründe mutmasst Chris DeVille: Die Label (im Fall von Chairlift Columbia!) promoten die Bands nicht recht und vor allem nicht an die Radiostationen, weil die engen Slots dort schon von Mainstream-Acts gefüllt sind oder die Radio-Gatekeeper sind allergisch gegen Kritikerlieblinge, mutmasst der Autor. Bei alternativen Stationen werden diese Acts auch nicht gespielt, weil sie zu sehr nach Pop klingen. Damit ist elektronischer Indiepop echt in der Hälfte zwischen den Welten ohne je an einem Ende anzukommen.
Hier etwas Indiepop-Glück in vier Portionen Wie auch andere Genres (z.B. Alternativer R'n'B, Queerpop, Queerrap, Grime, Trap, Chillwave, Ethereal usw. usw.) lebt diese Musik in der Blogosphäre. Wer sich nicht auf den einschlägigen Musikblogs bewegt, kriegt sie kaum mit. Klassische IndiehörerInnen rümpfen die Nase, weil es nach Pop klingt, PophörerInnen bekommen diese Musik nicht mit.
Das neue Zwischenreich reflektiere ich in Musikzimmer seit Monaten mit der Genrebezeichnung «Post-Millennial-Music». Und diese Musik zu hören und zu verfolgen, fühlt sich für mich an wie am Ende der 70er- oder in den frühen 80er-Jahren jeden Tag «Sounds» eingeschaltet zu haben.

Logo

Über Musikzimmer

Musikzimmer ist ein Online-Katalog für moderne Musik, der von Christian Schorno betrieben wird, einem Musikliebhaber, Kurator und Dozenten für Populäre Musik aus Zürich.

Die Frontseite von Musikzimmer berichtet regelmässig über aktuelle Musik und über musikgeschichtliche Zusammenhänge. Die Beiträge verweisen auf Inhalte im datenbankgestützten Katalog. Hier auf der Titelseite und auf der Schaufenster-Seite gibt es immer aktuelle und interessante Musik zu hören und Videos zu schauen.

Christian Schorno bietet verschiedene Dienstleistungen im Zusammenhang mit Musik an, z.B. Popquishows oder Vorträge.

Schreiben Sie Christian Schorno gerne eine Mail, wenn Sie Musikzimmer spannend finden oder über seine öffentlichen Popquizzes informiert werden möchten. Falls Sie auf Facebook, Google+ oder Twitter unterwegs sind, folgen Sie Christian Schorno bzw. Musikzimmer: Facebook-Logo Google+-Logo Twitter-Logo. Und natürlich: Sprechen Sie über Musikzimmer! Vielen Dank für jede Form der Unterstützung.

Leitbild

Der Kern des Musikzimmer-Projekts besteht im Aufbau und der Pflege der Datenbank. Die Datenbank enthält Informationen zu Populärer Musik, aber auch zu ihren Einflüssen, Grenzbereichen und Auswirkungen: zu Jazz, Blues, Folk, Country, moderner Klassik oder Improvisation – kurz, zu allem, was man als moderne Musik bezeichnen kann. Populäre Musik ist eine historisch und kontextuell bedingte künstlerische Ausdrucksform. Die enthaltene Musik soll möglichst weite Teile der Geschichte der Populären Musik wiederspiegeln. Da gehört Pop für die Massen (Abba oder Backstreet Boys) genauso dazu wie Musiker/-innen und Bands, die in Nischen leben (Focus Group oder Deafheaven), Musik der Zentren (New York, Los Angels, Nashville, London, Berlin) genauso wie Musik der Peripherie (Missisippi Delta, Seattle, Bristol), Musik, die bei kleinen und unabhängigen Labeln («Indies») verlegt wird und Musik von den drei weltweit operierenden «Majors».
Ein zweites Projekt besteht darin, die Musik digital zu archivieren, die in der Datenbank erfasst ist. Dieses Archiv für Moderne Musik soll der Zielgruppe der Forschenden und künstlerisch tätigen Personen zugänglich gemacht werden. Hierfür gibt es zur Zeit aber noch keine erschwinglichen und administrativ bewältigbaren Lizenzmodelle. Deshalb ist das Archiv vorläufig privat.

Zweck des Projekts

Die Musikzimmer-Datenbank dient zuerst der Systematisierung der Musiksammlung von Christian Schorno und damit letztlich seiner Tätigkeit als DJ, Kurator von Popquizshows oder Dozent. Die Stärke der Internet-Technologie besteht darin, dass die private Arbeit stets öffentlich sichtbar ist. Ein privater Nutzen ist damit zugleich der Nutzen der gesamten interessierten Öffentlichkeit.

Musikzimmer hat viele Vorteile gegenüber herkömmlichen Musikdatenbanken (z.B. Discogs, AllMusic, Rate Your Music). Zunächst sind die Daten nicht in sich geschlossen: Es gibt in der Musikzimmer-Datenbank zahlreiche Verweise zu anderen Datenbanken, zu Rezensionen und zu schriftlichen sowie audiovisuellen Quellen. Auch zwischen Videos, Songs und Veröffentlichungen gibt es eine gegenwärtig rasch steigende Zahl von Verlinkungen. Schliesslich ist die Musikdatenbank mit dem digitalen Archiv verknüpft (diese Funktion kann allerdings aus urheberrechtlichen Gründen nicht öffentlich gemacht werden).

Aktuelle Rezensionen aus andern Musikblogs

Rezensionen neuer Alben (Quellen: Pitchfork, TinyMixTapes, DustedMagazine, NoRipCord, Metacritic). Das Widget stammt von Surfing-Waves.