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Ja, Panik: DMD KIU LIDT | Song-Factsheet

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Song «DMD KIU LIDT» von Ja, Panik.

Fakten

Veröffentlichungsdaten: 2011 04 15 (Album)
Label: Staatsakt
Songwriter Andreas Spechtl
Produktion: Moses Schneider
Genre: Alternativerock - Poprock - Deutschrock

Annotationen

Diese Song muss noch annotiert werden.

Personen und Querverweise


Ja, Panik
Andreas Spechtl
Moses Schneider

Lyrics

[Strophe 1:] Letzendlich hab ich meine Koffer gepackt, hab ein Ticket gelöst und bin weit gefahrenI Ich habe aufgeschrieben was ich lang vergessen hab Auf der Suche nach ein paar verlorenen Jahren Unterm Strich war ich nicht öfter oben als unten Aber ja ich war nie mittendrin Ich bin ausgezogen in Sachen Liebe und Hass Ich kann nicht sagen, dass ich wieder gut heimgekommen bin [Refrain:] And now there is nothing Where i used to sit But the DMD KIU LIDT [Strophe 2:] Was da jetzt kommt Wird mich nicht mehr verlassen Das weiß ich und ich weiß noch viel mehr Oh, ich hab' verprasst, was es gab zu verprassen Die Tage, die kommen Die werden lang sein und leer Oh, ich werd' erstmal meine Tür fest verriegeln Und die Fenster am besten gleich auch Und dann werd' ich mich schrecklich lang niederlegen Ich spür' schon was Kaltes, einen eisigen Hauch [Refrain:] I'm afraid this is nothing But the old dirty trick You know, DMD KIU LIDT [Strophe 3:] Vielleicht schau' ich mal 'rüber zur Grande Dame gegenüber Vielleicht kommt manchmal Hanky vorbei Ich werd' sagen: "Hanky Wie geht's der Welt da draußen?" Und Hanky wird lügen, wird sagen: "Alles okay" Wenn's dunkel ist, werd' ich dann meine Boots rausholen Und selbst schauen, was da draußen so geht Ich werd' schnell merken, sie haben uns mehr als die Straße gestohlen Und das sagt da jemand Der on the road klebt [Refrain:] This is no adventure, not even a trip This is DMD KIU LIDT [Strophe 4:] Ich bin dann also wirklich rausgegangen Mir war mehr kalt als heiß, aber gut Es hat sich gelohnt nochmal anzufangen Es ist doch nichts schöner, wenn man's teilt, als die Wut Und ich rauch' mir eine an und ich schau' mich mal um Ja, es stimmt, auf Susis Parties Sind die schönsten Jungs am tanzen und die coolsten sowieso Und ich dance, bis die Antwort auf die Frage nach dem allerschönsten klar ist [Refrain:] You think all these nights have made you feel sick But it's DMD KIU LIDT [Strophe 5:] Ein paar Tage später bin ich aufgewacht Am anderen Ende im Osten der Stadt Ich weiß nicht mehr, wer hat mich hierher gebracht Und kann es sein, dass man mich heimlich ausgetauscht hat? Es ist wohl so, dass man abfärbt, solang' man lebt Und man nimmt von anderen Dinge an Also nimmt man andere mit, wohin man geht Und man muss schauen, wie man den Dreck wieder loswerden kann [Refrain:] There is nothing I can do Everything I do Is for the benefit of DMD KIU LIDT [Strophe 6:] Ich hab's dann erst einmal gut sein lassen Wollte sehen, was passiert Wenn man weiter als weit weg fährt Oh, wie schnell doch all die Bilder verblassen Wenn man Europe endlich den Rücken kehrt Hab' mir mit großen Augen die Welt angesehen Doch in Kairo hat's mich schon erwischt In New York City war ich dann kurz vor'm Durchdrehen Erst in Rio kam ich runter Man gab mir Baldrian und Haschisch [Refrain:] No, nothing could change nothing Not a little bit I'm lost in DMD KIU LIDT [Strophe 7:] Ich weiß nicht, wann, doch ja Ich kam wieder in die Stadt Obwohl, allzu viel war's nicht, das noch da war Man fragt mich, wer, man fragt mich, was mich denn so zugerichtet hat Und ich muss zugeben, so ganz ist es mir auch nicht klar Ich hab' versucht, es aufzuschreiben und Versucht, es auszudrücken Aber es wollte sich nicht wirklich denken lassen Falls ich denn leben muss, werd' ich wohl damit leben müssen Das ist mein Rahmen und mein Passepartout Nur da rein werd' ich je passen [Refrain:] There is a fire that I have lit Named DMD KIU LIDT [Strophe 8:] An einem Freitag treff' ich sie dann wieder Bei Freunden von Freunden, wie man das ja so kennt Ihr Blick ist dunkel, schwer hängen die Lider Ich zucke kurz zusammen, als sie mich beim Namen nennt Ich sag': "Na schau her, ist das dein neuer Lover Der Schatten da in deinem hübschen Gesicht?" Tja, die Zeiten, die sind hart, modern und immer auch bitter Und wie man sich's dachte, so passiert's dann meistens doch nicht [Refrain:] You look somehow in love But you also look sick I'm sure you sleep with DMD KIU LIDT [Strophe 9:] "DMD, wie bitte? Ich verstehe kein Wort." Sie sieht mich entgeistert an "Ja, es ist schwer nur zu erklären, man begreift's nicht sofort Es ist so etwas wie ein verinnerlichter Zwang Einer, den man schon gar nicht nicht mehr benennen kann Manche sagen auch, es ist viel eher ein Opiat Ein Ablenkungsmanöver, du hast vielleicht davon gelesen." "Na ja, ich kenn' schon Theorien dieser Art Aber dieses seltsame Wort, das ist nie dabei gewesen." [Refrain:] So I grab my guitar just to sing her the smash-hit You know, DMD KIU LIDT [Strophe 10:] "Oh, pretty personal", meint sie erstaunt Nein, es ist nicht grad ein Pamphlet Sie sieht mich an und sagt: "Du hast doch immer geglaubt Dass es um mehr als die eigenen paar problems geht." Ja, aber exakt genau, genau das ist der Punkt Dass all uns're problems wie unsere ganz eigenen paar scheinen Die ausstaffierten leeren Tage voller Inhalt, ohne Grund Und die Stunden in den Zimmern In denen wir einsam jemand nachweinen Weißt du, ich bin mir langsam sicher und das ist gar nicht personal Die kommende Gemeinschaft liegt hinter unseren Depressionen Denn was und wie man uns kaputt macht, ist auch etwas, das uns eint Es sind die Ränder einer Zone, die wir im Stillen alle bewohnen Aber Achtung, Achtung, Achtung, vor der allzu schnellen Heilung Denn das, was uns zerstört, will uns gleich schon reparieren Unser Schmerz, der darf nicht abfallen Allein er fällt mit dieser Ordnung Die sich verschwört, uns aufzupäppeln, uns gesund zu amputieren Und doch fallen wir immer wieder alle, alle darauf rein Auf die Pillen, auf den Doktor, auf die Klinik und die Liebe Man ruft Geister hier ins Leben Die Lebendigen, die gräbt man ein Und schimpft sie Terroristen, Deserteure, nichtsnutzige Tagediebe Doch in den besetzten Zonen, in denen wir unser Leben fristen Werden die Giftler Partisanen, die Suizidanten Anarchisten Siehst du nicht die fremden Mächte Die in deinem Körper thronen? Was ist mit dir Mit deinem Ich, bekommt es nicht überall Risse? Doch das ist gut so, denn du bist nichts, außer tausend von Versionen Du bist wie, wann und wo in welcher Stimmung, welcher Kulisse Wenn du unvermutet losheulst, kannst du spüren, dass was nicht stimmt Doch zieh' nicht die falsche Schlüsse Mach' dir erstmal keine Sorgen, denn nicht du bist in der Krise, sondern die Form, die man dir aufzwingt Atomisierte Einsamkeiten im Westen, Osten, Süden, Norden Bis zum Rand voll mit Strategien rennst du als Fremder durch die Welt Und dass du nichts dagegen tust Ist eine dieser Strategien Du stammelst was von Pazifismus und lässt dich ficken für ein Handgeld... Und du hast nicht einmal geschrien Von mir aus sollen sie Bomben hintragen zu der grauslichen Bagage Ich werd' nicht daran denken, eine Träne zu zerdrücken Nicht für Angela und ganz sicher nicht für Nicolas Ich werd viel eher in den Knast Bomboniere schicken [Strophe 11:] Wie gesagt, es ist alles beim Alten Nur dass ich finde, es wär' an der Zeit aufzuhören Das bisschen Kling Bim, Lalala für gar so wichtig zu halten Gilt es doch nach wie vor eine Welt zu zerstören Jedes Lied davon ein Lied zur Restauration Die Champagner-Revoluzzer und die Barden ganz in weiß Ihr lächerlichen Söldner, ihr habt meinen ganzen Hohn Ich bin raus und ihr seid drin Bis zum Kopf steckt ihr im Scheiß Also lass' es mich doch zu Ende bringen Lass' mich mein seltsames Lied jetzt zu Ende singen Du kannst zuhören, oder gehen Nur sei still, ach, sei so lieb Da kommen noch ein paar Strophen An denen mir mehr als an allen anderen liegt