Pink Floyd: Meddle | Release-Factsheet

Streams


Release «Meddle» von Pink Floyd.

Fakten

Veröffentlichungsdaten: 1971 10 30
Label: Harvest SHVL 795
Produktion: Pink Floyd
Genre: Rock - Progrock

Annotationen

«Meddle» ist ein wichtiges Übergangswerk im Katalog von Pink Floyd. Das Album zeigt die Band vor ihren Mega-Erfolgen mit Konzeptalben. Der Track «Echoes» weist auf das, was kommen wird, voraus, während die Band sich noch von ihrer exquisiten Seite der Anfangsjahre zeigt: als psychedelische Jam-Band.
Entstehungsgeschichte
Im Januar 1971 gingen die vier Musiker in die Abbey Road Studios, um am kommenden Album zu arbeiten. Zuerst spielte jedes Bandmtglied auf einer Bandspur eine musikalische Idee ein, ohne die anderen zu hören. Es hätte einen collagierten Track ergeben sollen, doch das Resultat war unbefriedigend. Die Idee wurde aufgegeben und die 36 besten musikalischen Motive als «Nothings 1–36» zur Seite gelegt. Zu diesen Sounds gehörten das «sonarische Ping» von Rick Wrights Orgel, die durch die Leslie Box geschlauft wurde, sowie David Gilmours Pedal-Gitarre, die falsch verdahtet war und kreischte wie eine Seemöve.
Diese Nothings wurden zuerst in einer langen Komposition namens «The Son of Nothing» verwendet. EIn weiterer Anlauf war nötig, bei dem der neue Track «The Return of the Son of Nothing» hiess. Die Musik wurde zig Mal live gespielt, bevor sie die Band im Studio aufnimmt. Dieses Verfahren wendet sie an, bis sie mit dem regelmässigen Touren aufhört. Auch Tracks von Animals («Sheep» und «Dogs») werden bereits 1974 live aufgeführt, mehr als zwei Jahre vor dem Erscheinen der LP.
Querverweise
– zur Doku: Classic Album Under Review: Pink Floyd: «Meddle»
Pink Floyd: Live At Pompeji (Konzertfilm mit «One of These Days» und «Echoes».

Personen und Querverweise


Pink Floyd
Pink Floyd

Trackliste

Seite A 1. One of These Days - 5:57 2. A Pillow of Winds (David Gilmour, Roger Waters) - 5:10 3. Fearless (David Gilmour, Roger Waters) - 6:08 4. San Tropez (Roger Waters) - 3:43 5. Seamus - 2:15 *Seite B 1. Echoes - 23:31 *Alle Tracks: David Gilmour, Nick Mason, Roger Waters und Richard Wright, ausser wo anders vermerkt.