Iannis Xenakis: La Légende d'Eer | Release-Factsheet

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Release «La Légende d'Eer» von Iannis Xenakis.

Fakten

Veröffentlichungsdaten: 1995 08 01 (Ed.), 1977 (Werk)
Label: Montaigne MO 782058
Produktion: Wolfgang Becker
Genre: Akademica - Elektronische-Musik

Annotationen

Elektroakustische Komposition für 8-Spur-Magnetband, produziert im Kölner Studio des WDR. Komponiert für die Eröffnung des Centre George Pompidou in Paris (1978). Zur Musik hinzu kam ein Beleuchtungskonzept für 1680 Blitzlichter und vier Laser, dessen Lichtstrahlen durch 400 Spiegel reflektiert wird. Eine der ersten Arbeiten mit dem UPIC (ein computerbasiertes grafisches Kompositionswerkzeug).
Der Titel des Werks bezieht sich auf den Mythos am Ende von Platons Staat (614). Eer fiel in einer Schlacht. Und als man die Gefallenen nach zehn Tagen bestatten wollte, sah sein Körper noch wohlerhalten und unverwest aus. Man brachte ihn nach Hause und wartete noch zwei Tage, bevor man beschloss, ihn wie die andern Gefallenen zu verbrennen. Auf dem Scheiterhaufen erwachte er aus seinem bewusstlosen Zustand und berichtete, was er im Reich der Toten gesehen hatte.

Personen und Querverweise


Iannis Xenakis
Wolfgang Becker

Trackliste

1. La Légende D'Eer (Diatope) - 46:00