Musikzimmer Blog Post: Yamaha GX-1

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Yamaha GX-1

Die Yamaha GX-1 ist eine analoge polyphonische Synthesizer-Orgel, die 1973 auf der NAMM in den USA demonstriert wurde und 1975 auf den Markt kam. Sie war ein Hi-End-Instrument, das von führenden Musikern der Zeit gespielt wurde, von Stevie Wonder, Keith Emerson von Emerson, Lake and Palmer oder Benny Andersson von Abba.
Sehr schön und lange sieht man Keith Emerson auf dem Video für Fanfare For The Common Man eine GX-1 spielen.
Ausstattung
Die GX-1 weist vier Manuale auf. Das obere, ein Solo-Manual mit einem Umfang von 3 Oktaven (37 Tasten), hat einen einzelnen Oszillator, kann aber auch mit LFO, «pitch envelope generator» oder «ring modulator» gespielt werden. Die zwei Haupt-Manuale («upper» und «lower») haben einen Umfang von 5 Oktaven (61 Tasten). Schliesslich hat die Orgel ein Pedal-System (25-Töne). Ausserdem enthält die GX-1 einen «ribbon controller» und eine analoge Rhythmusmaschine.
Der Sound eines jeden Manuals ist mit einer Stimmerzeugungskarte programmiert, die Oszillator und Filter beeinflussen. In jedem Instrument sind 36 von diesen Stimmkarten eingebaut mit je eigenem Oszillator, doppelt so vielen Hüllkurvengeneratoren und vier mal so vielen Filtern. Presets werden auf Tonmodulen gespeichert, das sind kleine Kassetten, die die Stimmkarten ansteuern.
Preis
Das 300 kg schwere Instrument kostete 60'000 USD (das ist wenn man die Inflation berücksichtigt ein Preis von etwa 400'000 USD).

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