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Sugarloaf: Sugarloaf
«Sugarloaf» ist das 1970 erschienene Debütalbum der gleichnamigen Jamband aus Denver, Colorado. Ihre Musik bewegt sich im Feld zwischen Psychedelic-Rock, frühem Progressive-Rock und Blues-orientierter Jamband-Ästhetik. Der Anspieltipp ist das Eröffnungsstück und die damalige Single Green-Eyed Lady.
Das musikalische Fundament des Albums bildet die instrumentale Virtuosität der vier Musiker um den Organisten und Sänger Jerry Corbetta und ihre Fähigkeit, aus stilistisch verschiedenen Quellen zu schöpfen (Track 3). Dominiert wird die Musik der Band von der Hammond B3-Orgel, die Jerry Corbetta teilweise durch ein Leslie-Kabinett und häufig in den perkussiven Registern spielt (neben «Green-Eyed Lady» «Gold and the Blues»). Die teils clean gespielte, teils übersteuerte E-Gitarre von Bob Webber trägt zum vielseitigen Bandsound bei, ebenso die Rhythmusgruppe bestehend aus Bob Raymond (Bass) und Bob MacVittie (Schlagzeug), die die Musik mit Ostinati und funk-inspirierten Off-Beat-Akzentuierungen antriebt.
Musikhistorisch steht das Album am Übergang von der späten Psych-Rock-Ära der 1960er Jahre zur formal komplexeren, instrumental fokussierten progressiven Rockmusik der frühen 1970er Jahre. «Sugarloaf» ist Musik für Liebhaber:innen von Jambands wie der Allman Brothers Band oder Manassas. Sugarloaf spielten Rock-Musik als wäre sie Jazz. Es ist nicht die Band, die einem zuerst in den Sinn kommt, wenn man an diese Musik denkt. Aber Denver spielte auf beachtliche Weise mit San Francisco und den Südstaaten mit.
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