Print-Factsheet: Jack Hamilton: «Just Around Midnight: Rock and Roll and the Racial Imagination» (Sachbuch)

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Jack Hamilton [D]: Just Around Midnight: Rock and Roll and the Racial Imagination

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Datum (JJJJ MM TT)
– 2016 09 26 [D]
Verlag
– Harvard University Press (Cambridge)
Behandelte Acts Behandelte Acts
Sam Cooke [D], Bob Dylan [D], Ken Colyer [D], Lonnie Donegan [D], Alexis Korner [D], Beatles [D], Rolling Stones [D], Stevie Wonder [D], Marvin Gaye [D], Aretha Franklin [D], Janis Joplin [D], Dusty Springfield [D], Jimi Hendrix [D]
Tags
– Rockism [Tag]
– Rassismus [Tag]
– Crossover [Tag]

Cover

Aus einem Nachruf im New Yorker von David Remnick zum schwarzen Saxofonisten Clarence Clemons aus Bruce Springsteens E-Street Band: Er sei «ein Gefäss gewesen, das viele große und vor ihm gekommene Seelen des Gospels und des Rhythm & Blues beinhaltete. Er war eine absolut essentielle und gefühlsreiche Zutat sowohl im Klang von Springsteen als auch im Geist der Gruppe.» (S. 25, Übersetzung CS) In diesen Formulierungen kommt ein gut kaschierter Rassismus an den Tag: Der schwarze Musiker ist eine Zutat zur Band, er bringt eine Vergangenheit (Wurzeln) in die Band und trägt zu einem reichlich diffusen «Geist der Gruppe» bei. Schlechter Journalismus? Vielleicht. Der Text ist nicht der einzige, wo sich nachweisen lässt, dass eine weisse Authentizität als Heroismus dargestellt wird. Schwarze Einflüsse sind eine Zutat aus der der Chefkoch die Speise zubereitet. Die Ideologie hat zum Ziel, den weissen Beitrag zur Musik rein zu halten.
Weisse Künstler/-innen wie Bob Dylan, die Rolling Stones oder Janis Joplin werden für ihre schwarzen Einflüsse gelobt. Umgekehrt wurde Motown-Künstlern und Künstlerinnen, die einen Schritt zur weissen Musik machten, jede Authentizität abgesprochen.

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Formel: Autor: «Titel». Nachweis Ort, Verlag.