Print-Factsheet: Martina Huber: «Eine linke Avantgarde an den Hochschulen – die fortschrittliche Studentenschaft Zürich FSZ» (Artikel_Print)

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Martina Huber [D]: Eine linke Avantgarde an den Hochschulen – die fortschrittliche Studentenschaft Zürich FSZ   [PDF]

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Datum (JJJJ MM TT)
– 2008 [D]
Verlag
– hier + jetzt (Baden)
Nachweis
– Erika Hebeisen (Hrsg.) & Elisabeth Joris (Hrsg.) & Angela Zimmermann (Hrsg.): Zürich 68. Kollektive Aufbrüche ins Ungewisse. 2008, S. 110–123
Tags
– Babybommers 1940-1970 [Tag]
– 1968 [Tag]
– Zürich [Tag]
– Studenten [Tag]
– FSZ [Tag]

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In der Zürcher Studentenbewegung von 1968 war die Fortschrlttliche Studentenschaft Zurich (FSZ) eine treibende und progressive Kraft. Die Gruppe verstand sich als «kleine, radikale Minderheit» und hatte Mitglieder der UZH und ETHZ. Sie beschäftigte sich mit mehr als Uni-Angelegenheiten: mit Weltpolitik, mit dem Verhältnis der Studenten und der Hochschule zum Rest der Gesellschaft und sie stellte die Hierarchien innerhalb von Universität und Hochschule in Frage. Die FSZ wurde im november 1963 aus einem Debattierclub zwischen Freunden gegründet, erhielt raschen Zulauf und implodierte dann wieder. Zu den Hauptproblem gehörten Interessenkonflikte und der organisatorische Aufwand, für die man keine engagierten Mitglieder fand.
Die FSZ war international gut vernetzt. Es bestanden vielfältige Kontakte zum Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS), zu Altkommunisten wie der Familie Pinkus, zum Zürcher Manifest, zur jungen Sektion der Partei der Arbeit (PdA) und der Vereinigung Progressiver Mittelschüler Zurich, mit denen man zur Fortschrittlichen Arbeiter, Schüler und Studenten (FASS) zusammengeschlossen war.

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Formel: Autor: «Titel». Nachweis Ort, Verlag.