Print-Factsheet: Ben Ratliff: «Musicians Redefine Long Play in 2015» (Artikel_Online)

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Ben Ratliff   :


Ben Ratliff [D]: Musicians Redefine Long Play in 2015   [PDF]

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Datum (JJJJ MM TT)
– 2015 12 16 [D]
Verlag
– New York Times (New York)
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Behandelte Acts Behandelte Acts
Kamasi Washington [D], Joanna Newsom [D], Kendrick Lamar, [D], Titus Andronicus [D], Elysia Crampton [D], Adele [D]
Tags
– Muchness [Tag]

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NYT Journalist Ben Ratliff kam in einem Artikel und im NYT-Popcast über die Musik im Jahr 2015 mit dem Konzept der «Muchness» auf. «Muchness» galt für das Dreifachalbum von Kamasi Washington, die Punkoper The Most Lamentable Tragedy von Titus Andronicus, die Texte auf Joanna Newsoms neuem Album, die überlangen Singles von Adele und für weitere Musik des Jahres.
Dass ein Popsong drei Minuten gehen muss, ein Album dreiviertel Stunden sind alte Industriestandards, die von Trägermedien geprägt waren. Heute gibt es keine Formatzwänge mehr, was die Länge eines Albums oder einer Single anbelangt. Wenn eine Künstlerin oder ein Künstler Muchness anbietet, dann will er oder sie möglicherweise die Hörgewohnheiten des Publikum neu formatieren. Ratliff vermutet, diese Künstlerinnen würden ihr Publikum lernen, wie man hinhören müsse («teaching them how to listen»). Er schreibt über das buddhistische Konzept der «Suchness» («tathata») und schwingt sich zum Wortspiel «muchness found suchness» auf. Angesichts von Unsicherheiten (die Welt wird täglich faschistischer oder fundamentalistischer) und der ständigen Reizüberflutung fragt er: «Don’t you feel that the remaining moments count more? And doesn’t that make you want to stay longer with what you like — maybe for solace, or to help you to feel stronger once back out in the world, or just as a reaction against the daily insult of distraction?».

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Formel: Autor: «Titel». Nachweis Ort, Verlag.