Print-Factsheet: Olaf Karnik: «Geister der Vergangenheit. Das Konzept der «Hauntology» und die britische Elektro-Musik der Gegenwart» (Artikel_Print)

Playliste

Streams

Autor Navigation

Olaf Karnik   :


Olaf Karnik [D]: Geister der Vergangenheit. Das Konzept der «Hauntology» und die britische Elektro-Musik der Gegenwart

Cover

Datum (JJJJ MM TT)
– 2011 02 11 [D]
Verlag
– NZZ (Zürich)
Nachweis
– NZZ, 35/2011, S. 51
Links
– Logo
– [Quelle]
Behandelte Acts Behandelte Acts
Demdike Stare [D], Burial [D], Mordant Music [D], Broadcast [D], Moon Wiring Club [D], Advisory Circle [D]
Tags
– Hauntology [Tag]
– Geister [Tag]

Cover

Der Artikel setzt sich kurz mit dem Konzept der «Hauntology» auseinander, das der französische Philosoph Jacques Derrida in einer Auseinandersetzung mit Marx entwickelt hat und mit dem Kritiker wie Simon Reynolds oder K-Punk hantieren, um einen Zweig der englischen analogelektronischen Musik zu erklären (zum Beispiel in den Releases des Ghost Box Labels). Hauntologische Electronica klingen gespenstisch, weil sie aus Samples älterer Musik besteht, die damals futuristisch klingen sollte und deshalb allerlei elektronische Effekte verwendete. Die Rückwendung zu ehemals futuristischen Klangkonzepten kommt zu einer Zeit, in der es Zukunftsentwürfe nicht mehr gibt. Unsere Gegenwart sei geprägt von Rückblick und Pastiche, für Utopien gebe es keinen Platz. Dennoch können hauntologische Electronica insofern als utopisch aufgefasst werden, als es ihnen nicht um eine Reinszenierung eines etablierten historischen Kanons [gehe], sondern um eine Neu-Kontextualisierung von Vegressenem und Verdrängtem.

Widget Embed Code
Kopieren Sie diesen Code, um ihn auf einer Webseite oder in einem Blogpost einzubetten:

Zitierhilfe
Formel: Autor: «Titel». Nachweis Ort, Verlag.