Print-Factsheet: Gianni Düx: «New Weird Finnland. Eine Zuschreibung. Ein Portrait» (Artikel_Print)

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Gianni Düx   :


Gianni Düx [D]: New Weird Finnland. Eine Zuschreibung. Ein Portrait

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Datum (JJJJ MM TT)
– 2010 03 [D]
Verlag
– Ventil (Mainz)
Nachweis
– Testcard - Beiträge zur Popgeschichte, Nr. 19, Blühende Nischen, S. 47 ff.
Behandelte Acts Behandelte Acts
Kiila [D], Kemialliset Ystävät [D], Avarus [D], Tomutonttu [D], Es [D], Islaja [D], Lau Nau [D], Lauhkeat Lampaat [D], Kuupuu [D]

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Alternative Musik aus Finnland wird oft als Weird Folk oder Forrest Folk bezeichnet (analog zum Label New Weird America). Label und Künstler/-innen liessen sich allerdings nicht auf diese Zuschreibung ein. Es ist eine DIY-Szene, deren Mitglieder in wechselnden Besetzungen anti-virtuosen improvisierten Psych-Folk spielen, Musik an den Schnittstellen zwischen Folk, Pop und Kunst.
Die Einflüsse auf die Szene sind vielfältig: Minimalisten wie La Monte Young werden genannt, Freejazzer wie Ornette Coleman oder Amerikanischem Freakfolk bzw. Lo-Fi-Rock wie von der No-Neck Blues Band.
Die Frage, warum es in Deutschland nicht wie in Finnland, Amerika und Belgien ((K-RAA-K)3-Label) eine vergleichbare Szene gibt, wird mit der Vermutung beantwortet, dass die Deutschen wegen ihrer Vergangenheit ein schwieriges Verhältnis zur eigenen Folklore haben. In Finnland könnte es so viele experimentelle Musiker geben, weil das ausgezeichnete Sozialsystem diese mitträgt.
Die behandelten Label, bei denen diese Musik herauskommt, sind: Fonal, (K-RAA-K)3 und Dekorder.

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Formel: Autor: «Titel». Nachweis Ort, Verlag.