Print-Factsheet: James R. Morris: «Six Decades Of Songwriters And Singers. Introductory Essay» (Booklet)

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James R. Morris   :


James R. Morris [D]: Six Decades Of Songwriters And Singers. Introductory Essay

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Datum (JJJJ MM TT)
– 1984 [D]
Verlag
– Smithsonian Collection Of Recordings (New York)
Behandelte Acts Behandelte Acts
Stephen Foster [D], Hutchinson Family Singers [D], John Philip Sousa [D], Thomas D. 'Daddy' Rice [D], James A. Bland [D], W.C. Handy [D], Robert Cole [D], Rosamund Johnson [D], Will Marion Cook [D], Billy Kersands [D], Ernest Hogan [D], George Walker [D], Bert Williams [D], Ma Rainey [D], Bessie Smith [D], Ethel Waters [D], William S. Gilbert [D], Arthur Sullivan [D], Gilbert And Sullivan [D], Paul Dresser [D], Theodore Dreiser [D], Charles K. Harris [D], Charles Lawlor [D], John Palmer [D], Charles Ward [D], Maud Nugent [D], Arthur Lamb [D], Harry von Tilzer [D], Ren Shields [D], George Evans [D], Scott Joplin [D], Will Marion Cook [D], Paul Lawrence Dunbar [D], Enrico Caruso [D], Ben Selvin [D], Paul Whiteman [D], Bing Crosby [D], Al Rinker [D], Billy Murray [D], Al Dubin [D], Harry Warren [D], Guy Lombardo [D], Judy Garland [D], Dinah Shore [D], Nat ' King' Cole [D], Frank Sinatra [D], Perry Como [D], Peggy Lee [D], Dick Haymes [D], Helen Forrest [D], Jo Stafford [D], Bill Haley And His Comets [D], Chuck Berry [D], Hank Williams [D], Elvis Presley [D], Mitch Miller [D], Rosemary Clooney [D], Guy Mitchell [D], Tony Bennett [D], Barbara Streisand [D], Jack Jones [D], Irving Berlin [D], [D]

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Hervorragender Einfürungstext über die Geschichte des amerikanischen Songs. Zunächst geht es um Liedertradition in unserer Kulturgeschichte, dann um die spezifisch amerikanische Geschichte davon, die sich im Lauf des 19. Jahrhunderts mit Stephen Foster auf den Weg macht, infolge verschiedenster ethnischer Einflüsse etwas Einzigartiges zu werden. Der Melting Pot für die Fusion der verschiedenen Musiken, die in die amerikanische Songliteratur eingingen, waren die Minstrel-, später Vaudeville-Shows (p. 9-10). Darauf folgte die mediale Verbreitung von Songs übers Radio und über Schallplatten (p. 13 ff.) – dahinter steckten die grossen Verlagshäuser der Tin Pan Alley (p. 11). Der Text schliesst mit einem Abschnitt über den Charakter des amerikanischen Songs im 20. Jahrhundert (p. 22 ff.): Ein wichtiges Moment ist, dass der amerikanische Song keinen Gegensatz zwischen Popularität und artistischer Vollendung aufbaut: Ein guter Song ist ein Hit, hat Irving Berlin gesagt (p. 22). Sodann sind moderne Lieder konfrontativer als die des 19. Jahrhunderts was die Emotion angeht. Die Themen haben sich von der Nostalgie und Erzählungen in der dritten Person zur romantischen Liebe in der Ich-Du-Perspektive verschoben (p. 23). In melodischer Hinsicht bestehen moderne Songs aus konziseren Phrasen. Rhytmisch haben sie Tempo, Drive und Swing. Die Mikrophontechnik erlaubt es modernen Sänger/-innen anders zu atmen. Die leisere Stimme – die man dank Verstärkung trotzdem hört, auch wenn ein Orchester die Stimme begleitet – kann das Vibrato besser kontrolieren und in den Dienst einer natürlichen Intonation stellen (p. 25). Zum persönlichen Ausdruck der Sänger/-innen sind so blue notes, Mikrotöne und expressive Laute hinzugekommen (p. 26).

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Formel: Autor: «Titel». Nachweis Ort, Verlag.