Print-Factsheet: Martin Büsser: «Das Ende der Pop-Relevanz» (Artikel_Print)

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Martin Büsser   :


Martin Büsser [D]: Das Ende der Pop-Relevanz

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Datum (JJJJ MM TT)
– 2009 10 [D]
Nachweis
– Fabrikzeitung. Nr. 255 (Pop am Ende?)

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Die Beilage der Oktober-Ausgabe der Fabrikzeitung behandelt das Ende von Pop nach dem Tod von Michael Jackson. Martin Büssers Artikel unternimmt es zu zeigen, dass Pop tot ist, weil es keine Jugendbewegung gibt, die ihn trägt, keine akademische Disziplin, die seinen Kanon bestimmt, aber auch keine Musikindustrie, die für gute Arbeitsbedingungen für Musiker/-innen sorgen könnte. Statt einer neuen Bewegung haben wir Revivals, statt einer für unsere Zeit stehende Szene dutzende von Splittergruppen, statt einem Kanon mit Platten, auf die sich alle einigen könnten, haben wir eine neue Unübersichtlichkeit, aus der für kurze Zeit etwas aufsteigen kann, um gleich wieder vergessen zu gehen. Die meisten Musiker/-innen der Gegenwart können kaum von ihrer Kunst leben. Die stilistischen Nischen, die sie bedienen, sind per Definition nicht Pop. Interessante Musik kommt von jungen Leuten, die sich Musik als den spätpubertären Luxus leisten, nicht an Krankenversicherung und anderen finanziellen Ballast zu denken.

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