Print-Factsheet: Ben Thompson: «Seven Years Of Plenty. A Handbook Of Irrefutable Pop Greatness 1991-1998» (Sachbuch)

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Ben Thompson [D]: Seven Years Of Plenty. A Handbook Of Irrefutable Pop Greatness 1991-1998   [PDF]

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Datum (JJJJ MM TT)
– 1998 [D]
Verlag
– Victor Gollancz (London)
Behandelte Acts Behandelte Acts
Nirvana [US] [D], Primal Scream [D], Massive Attack [D], Orbital [D], Tricky [D], Oasis [D], Happy Mondays [D], Blur [D], Morrissey [D], Ana Da Silva [D], Pavement [D], Arab Strap [D], Will Oldham [D], Palace [D], Smog [D], Gorky's Zygotic Mynci [D], Super Furry Animals [D], Catatonia [D], East 17 [D], Spice Girls [D], L7 [D], Take That [D], Missy Elliott [D], Nick Cave And The Bad Seeds [D], PJ Harvey [D], Diamanda Galas [D], Arrested Development [D], Wu-tang Clan [D], Ice-T [D], Tupac [D], Ghostface Killah [D], Lambchop [D], Vic Chesnutt [D], Freakwater [D], Smog [D], Shut Up And Dance [D], Goldie [D], 4Hero [D], Tortoise [D], Verve [D], Radiohead [D], Gastr Del Sol [D], Tren Brothers [D], Cornershop [D], Finley Quaye [D], A Guy Called Gerald [D], Nusrat Fateh Ali Khan [D], Wilco [D], Leila [D], Air [D], A Tribe Called Quest [D], Aphex Twin [D], Baby Bird [D], Beastie Boys [D], Beck [D], Björk [D], Iris Dement [D], Kristin Hersh [D], Jon Spencer Blues Explosion [D], Portishead [D], Prodigy [D], Pulp [D], Rheinallt H. Rowlands [D], Suede [D], Teenage Fanclub [D], Simon Warner [D]

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Das Buch beginnt mit einem «Mission Statement», das sagt, dass es ein literarisches Monument für die Musik der Jahre 91-98 sein möchte. Es behandelt alle Musik, die der Autor wirklich liebt und ist damit ein Werk seiner Vorurteile und seiner Anmassung. Neben einer Einleitung enthält das Buch zwei Teile, einen eher konzeptuellen und einen, der einzelne Popgrössen ins Zentrum stellt; zehn respektive dreissig Kapitel, die als Hitparade, als «Top 10» und «Top 30» daher kommen.
Am Anfang steht das Jahr Null, 1991, drei Alben: Nevermind, Screamadelica und Blue Lines sowie die Feststellung, dass die Popgeschichte nicht linear ist, sondern ein Möbiusband, das verdreht in sich selbst geschlossen, autoreferentiell ist, sich selbst genügt und dabei die Zeit in eine alles umfassende ewige Gegenwart auflöst. Im zweiten Kapitel «Our Electric Friends» wird hierfür eine Grundlage gefunden: Der M25 Motorway, die Umfahrung Greater Londons. Für die amerikanischen Rockmusik war die Route 66 eine kulturelle Metapher für den Aufbruch, dafür wohin zu gelangen. Für Seven Years of Plenty verkörpert der M25 die Idee des Kreisens, des Nicht-ganz-dort-Seins. Das dritte Kapitel exploriert dann die Idee, dass Amerikanische und Britische Musik sich aneinander reiben und in Konkurrenz, ja permanentem Kampf existieren. Die Rockgeschichte ist voll mit diesen Themen: Die Beatles machen eine Invasion, Bücher werden geschrieben, die den Punk als amerikanisches respektive englisches Phänomen herausstellen. Hip-Hop kann in England nicht auf die selbe Weise Fuss fassen wie in Amerika und generiert genuin britische Musikgenres: Triphop und Britpop. Am Schluss dieser Betrachtung muss man feststellen, dass auch noch ganz andere, viel lokalere Spannungen existieren: England vs. Schottland oder England vs. Wales. Kapitel fünf untersucht das Gender-Thema: Riot Grrrl und Girl Power, Bikini Kill und Spice Girls. Künstlerinnen, die am Ende dieser Spannung stehen und sie mit verschiedenen Mitteln auflösen, sind: Missy Elliott, PJ Harvey oder Diamanda Galás. Die nächsten Kapitel untersuchen den Pop-Familien-Nexus von Hiphoppern wie Wu-Tang Clan, das neue Amerika in den Songs von Sadcore- und Alt-Country-Künstlern wie Lambchop, Vic Chesnutt, Smog und Will Oldham. Dann folgen Kapitel zu Jungle bzw. Drum'n'Bass, zu Post-Rock und schliesslich landet man im Jahr 1998, dem zweiten Year Zero. Wieder markieren drei herausragende Alben diesen Zeitpunkt: Philophobia, Like Weather und Moon Safari.

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Formel: Autor: «Titel». Nachweis Ort, Verlag.