Print-Factsheet: Steven Hyden: «Pop Goes on Hiatus: In a Quiet Year, Music Moves Ever Closer to the Margins» (Artikel_Online)

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Steven Hyden [D]: Pop Goes on Hiatus: In a Quiet Year, Music Moves Ever Closer to the Margins

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Datum (JJJJ MM TT)
– 2014 12 16 [D]
Verlag
– Grantland (Blog)
Links
– [Quelle]
Behandelte Acts Behandelte Acts
Pharrell Williams [D], Pitbull [D], Kesha [D], Iggy Azalea [D], Magic! [D], John Legend [D], Meghan Trainor [D], Jay-Z [D], Charli XCX [D], Tove Lo [D], Taylor Swift [D], Beyoncé [D], Drake [D], Adele [D], Eminem [D], Katy Perry [D], Justin Timberlake [D], Kanye West [D], Miley Cyrus [D], Justin Bieber [D], Lorde [D]
Tags
– Jahr: 2014 [Tag]
– Genre: Electropop [Tag]

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Artikel über «the state of pop music in 2014». Steven Hyden unterschied in diesem Text zwei Arten, wie man Popmusik sehen bzw. verstehen kann: Zum einen kann Pop das sein, worüber in jemandes sozialen Kreisen gesprochen wird. In den Kreisen von offenen Leuten findet sich immer etwas, was man grossartig findet. Musikjournalisten haben immer etwas zu schreiben. Auch 2014, in einem Jahr, in dem die meisten Popgrössen in einem Hiatus waren. Die andere Auffassung sei, dass Pop ein Prisma ist, durch das Wahrheiten über eine Gesellschaft enthüllt werden können. Hier sei Pop eine Idee, genau wie die USA eine Idee seien, nicht etwas, das man berühren kann, aber etwas, das soziale Bande konstituiere. In philosophischer Hinsicht also ist die zweite Sichtweise so etwas wie die Bedingung der Möglichkeit der ersten: Weil Popmusik (und die anderen Bereiche populärer Kultur) Leute zusammenbringt oder auseinander dividiert, können folglich diejenigen, die von ihr zusammen gebracht worden sind, überhaupt miteinander über Pop diskutieren und ihren Geschmack ausdifferenzieren.
Über 2014 sagt Hyden, dass die zweite Auffassung von Pop keine Rolle gespielt hätte. Pop sei nur noch sichtbar durch die Blockbuster-Acts Taylor Swift. Beyoncé. Drake. Adele, Eminem, Katy Perry, Justin Timberlake, Kanye West, Miley Cyrus, Justin Bieber und Lorde. Wenn diese nichts veröffentlichen würden, nicht heirateten, verhaftet würden, wenn diese nicht für Schlagzeilen sorgten, dann wäre es um Pop still, so der Autor. Und dann kommt ein weiterer zentraler Gedanke: Die Mittelklasse von Pop sei tot – genau wie in der amerikanischen Gesellschaft. In Zahlen: In einem Artikel von «The Atlantic» wurde dargelegt, dass1% der Top Acts 77% des Einkommens aus der aufgenommenen Musik erwirtschafteten. Im Radie werden die zehn populärsten Songs zwei Mal so viel gespielt wie noch vor zehn Jahren. Diese Top 10 Songs sorgen für 82% mehr Verkäufe über digitale Kanäle als noch vor zehn Jahren. Dabei gäbe es mehr Musik als je.
Die Album Charts spielen keine Rolle mehr. Sie sind in meinen eigenen Worten (CS) Rauschen, Zufallserfolge, nicht relevant für kulturelle Aussagen. Hingegen machen die Streaming-Barone die Kultur: Sie versprechen «music discovery», dass man als Hörerin oder Hörer ein Archiv mit unzähligen Mengen an Musik habe und alles entdecken könne, doch in Tat und Wahrheit hört man auf Spotify, was man schon kennt.

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Formel: Autor: «Titel». Nachweis Ort, Verlag.