Print-Factsheet: DPA: «Das Protest-Jahr 1968 und seine Musik» (Artikel_Online)

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DPA [D]: Das Protest-Jahr 1968 und seine Musik   [PDF]

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Datum (JJJJ MM TT)
– 2018 03 14 [D]
Verlag
– Süddeutsche Zeitung (München)
Links
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Tags
– 1968 [Tag]
– Hitparaden [Tag]
– Babybommers 1940-1970 [Tag]
– Internationale Essener Songtage [Tag]

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Der Artikel erörtert die «kulturgeschichtlichen Erzählung», dass Rock-Musik der Treibstoff für gesellschaftlichen Fortschritt war.
Rock Titel wie Street Fighting Man, Revolution oder Respect hätten Anstösse für eine politisches Engagement geliefert. Aber überdeutliche Songs mit «klaren politischen Botschaften» von Zappa, den Fugs oder Country Joe haben es gar nicht erst in die Hitparade geschafft. Bei den Alben standen Schlager in 34 von 52 Wochen des Jahres an der Spitze der Charts. Daniel Gäsche wird zitiert: An den deutschen Charts sei «die Spaltung der Gesellschaft in den 1960 Jahren gut abzulesen».
Wie war das an Hoschulen? Kam Rock dort an? Johannes Waechter hat dazu bemerkt: «dass Rock für die orthodoxen Kommunisten an den Unis ''durch und durch bürgerlich'' gewesen sei». Die SPD-Regierungschefin von Schleswig-Holstein, Heide Simonis, sagte: «Wir haben natürlich auf den Sit-Ins oder Demonstrationen keine Rockmusik gehört. Die Revolution war politisch».
Neben importiertem Rock, Folk, Soul und Beat und neben deutschem Schlager gab es noch die Liedermacher wie Franz Josef Degenhart, Hannes Wader oder Dieter Süverkrüp, sowie eine Szene mit Kommunarden-Bands wie Amon Düül, Can, Faust, Embryo oder Floh de Cologne.
Dieser DPA-Artikel arbeitet ohne grosse Kohärenz ein paar Topi ab. Insbesondere das Verhältnis von Pop/Rock zur Revolte oder deren Protagonisten wird nicht wirklich erhellt. Aber der Artikel tönt die Unterschiede an, die zwischen Rock-Szenegänger/-innen und Akademiker/-innen bestanden haben.

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