Stil-Discog: Powerpop

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Musikzimmer Rock - Poprock - Powerpop Diskografie

Beschreibung
Powerpop ist Rhythm'n'Blues mit einem Pop-Appeal. Powerpop dürfte einer der beständigsten Stile der Rockmusik sein, der seit den 60er Jahren bis heute beliebt ist.
Als Punk alles Alte wegschwemmte, erwies sich Powerpop als beständig. Viele Punk- und NewWave-Bands in Amerika und Britannien waren im Prinzip Powerpopbands: Blondie, Stranglers, Vibrators, …...

Namensalternativen und Abkürzungen: Power Pop

Taxonomische Beziehungen
– Genrestufe: Stil
– Genre: Rock [D]
– Sparte: Poprock [D]
– Stil: Powerpop

Genealogische Beziehungen
Vorgänger
– Rock'n'Roll - Beat - Hotrod [D]
– Rock'n'Roll - Beat - Fratrock [D]
– Rock - Rhythm'n'Blues - british-Rhythm'n'Blues [D]
– Rock - Poprock - Garagerock [D]

Nachfolger
– Rock - Punk [D]
– Alternativerock - Powerpop [D]
– Indiepop [D]
– Alternativerock - Poprock - Britpop [D]

Wichtige Acts
Who [D], Kinks [D], Troggs [D], Beatles [D], Flamin' Groovies [D], Blue Ash [D], Cheap Trick [D], Dr. Feelgood [D]

Exemplarische Releases

Genre Compilations

Exemplarische Songs
– Kinks [D]: You Really Got Me [F] (Ray Davies, 1964)
– Who [D]: My Generation [F] (Pete Townshend, 1965)
– Beatles [D]: Drive My Car [F] (Lennon-McCartney, 1965)
– Troggs [D]: I Can't Control Myself [F] (Reg Presley, 1966)
– Small Faces [D]: All Or Nothing [F] (Ronnie Lane & Steve Marriott, 1966)
– Troggs [D]: Wild Thing [F] (Chip Taylor, 1966)
– Small Faces [D]: Tin Soldier [F] (Steve Marriott, 1967)
– Blue Ash [D]: Abracadabra (Have You Seen Her?) [F] (Bill Bartolin & Frank Secich, 1973)
– Arrows [D]: I Love Rock 'N' Roll [F] (Jake Hooker & Alan Merrill, 1975)
– Flamin' Groovies [D]: Shake Some Action [F] (Cyril Jordan & Chris Wilson, 1976)
– Dwight Twilley Band [D]: I'm On Fire [F] (Dwight Twilley, 1975)
– Runaways [D]: Cherry Bomb [F] (Kim Fowley & Joan Jett, 1976)
– Cheap Trick [D]: I Want You To Want Me [F] (Rick Nielsen, 1977)
– Dr. Feelgood [D]: Milk And Alcohol [F] (Nicke Lowe & Gypie Mayo, 1978)

Weblinks
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Name
Der Name kommt vom Gitarrenspiel, das Powerchords verwendet. Den Begriff «Powerpop» hat Pete Townsend von den Who ins Spiel gebracht. In einem Interview mit dem New Musical Express sagte er: «Power pop is what we play—, what the Small Faces used to play, and the kind of pop the Beach Boys played in the days of ‘Fun, Fun, Fun’ which I preferred» (NME, 20. May 1967). Als Genrebegriff verwendet wurde «Powerpop» vermutlich erst ab der Punkzeit, um die Musik von Acts wie Elvis Costello, Dave Edmunds, Nick Lowe oder Jam zu bezeichnen.

Entstehung
Urväter des Powerpops sind 60er-Jahre Mainstream-Bands wie die Who, die Kinks, die Move und die Beatles der Rubber Soul und Revolver Phase.

Musik
Powerpop hat die Energie von Rhythm'n'Blues ohne notwendigerweise die Blueswurzeln zu teilen, Vielmehr steht die Musik in einem grösseren Zusammenhang mit der Poprocktradition; sie ist melodisch. Die Powerchords werden mit einer betonten Schnoddrigkeit gespielt und die Lyrics handeln oft von Liebesfrust.
Verwandt ist Powerpop mit Garagerock, Glamrock, Glitter und Punk. Viele Punk-Bands haben Powerpop-Coverversionen gespielt.

Medien
Viele Powerpop Singles und Alben sind auf kleinen Labels in niedrigen Auflagen herausgekommen und sind beliebte Sammlerstücke.

Instrumente
Die Standardbesetzung einer Powerpopband besteht aus Schlagzeug, elektrischem Bass, Rhythmus und Leadgitarre. Später kommen Orgeln/Synthesizer hinzu. Folgende Merkmale machen Powerpop aus: Dreiminutensongs, elektrische Gitarren, die Leadgitarre spielt in der Regel ein eingängiges Power-Riff, die Rhythmusgitarre Folkakkorde, eingängige Melodie meist mit Harmoniegesang, das Schlagzeug spielt einen kräftigen Grundrhythmus. Diese Elemente sind gradlinig und ohne Pomp oder Effekt arrangiert. Auch Solos werden kurz gehalten.


Songs (88)

Releases (185)

Medien (6)