Stil-Discog: Hauntology

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Musikzimmer Post-Millennial-Music - Lo-Fi-Underground - Hauntology Diskografie

Beschreibung
Elektronische Musik, die Samples von Library- und Film-Musik aus der Jugend der Musiker verwendet. Dabei entsteht ein Netzwerk aus erinnerten und konstruierten Impressionen. Jünger Musiker haben als Referenzpunkt die 80er Jahre (speziell: Shoegaze, Ambient, Yacht Rock, Weltmusik), ältere die 60er Jahre mit ihren futuristischen Entwürfen. Hier entsteht ein interessanter Retrofuturismus: Aktuelle Musik bezieht sich auf vergangene Klänge, die damals als futuristisch galten und die Gegenwart als Zukunft entwarfen. Durch die Hauntology werden lineare Zeit- und Geschichtskonzeptionen in Frage gestellt.

Taxonomische Beziehungen
– Genrestufe: Stil
– Genre: Post-Millennial-Music [D]
– Sparte: Lo-Fi-Underground [D]
– Stil: Hauntology

Relevante Quellen
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Weblinks
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Name
Der Begriff «Hauntology» stammt vom französischen Philosophen Jacques Derrida, Auf die Musik übertragen wurde er von Mark 'K-Punk' Fisher und Simon Reynolds. Ein alternativer Begriff ist «Hypnagogic Pop» (von David Keenan, in The Wire, 306, 2009, August Ausgabe). Damit ist ein Bewusstseinszustand zwischen Schlafen und Wachen gemeint. Die Musik klingt als käme sie aus diesem Zwischenzustand.


Songs (8)

Releases (30)