Stil-Discog: American-Folkmusic-Revival

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Musikzimmer Folk - Urbanfolk - American-Folkmusic-Revival Diskografie

Beschreibung
Das zweite Folk-Revival in den USA fand von den 40er Jahren an statt. Am Anfang stand die ethnomusikologische Arbeit von Alan Lomax, bei der es darum ging, die Folk-Musik des amerikanischen Südens, die Wurzeln von Jazz, Country, Rhythm'n'Blues, Rock'n'Roll und Rock, zu dokumentieren und für die Nachwelt zu retten, bevor sie mit ihren Protagonisten das Zeitliche segnen. Die amerikanische Folkmusik wurde zunehmend zur Popmusik der Intellektuellen und die Musik der weissen Amerikaner/-innen, die sich in der Bürgerrechtsbewegung engagierten. So gesehen ist das Folk-Revival ein linkspolitischer Zugriff auf die Folktradition. In Universitätsstädten der Ostküste entstand eine Kaffeehaus-Szene, wo Folksongs gesungen wurden. Hier wurde Folk zu einer Angelegenheit der Bohème.

Namensalternativen und Abkürzungen: Folk revival

Taxonomische Beziehungen
– Genrestufe: Stil
– Genre: Folk [D]
– Sparte: Urbanfolk [D]
– Stil: American-Folkmusic-Revival

Genealogische Beziehungen
Vorgänger
– Americana [D]

Nachfolger
– Rock - Folkrock [D]
– Folk - Singer-Songwriter [D]
– Rock - Folkrock - Singer-Songwriter [D]

Wichtige Acts
Alan Lomax [D], Pete Seeger [D], Weavers [D], Almanac Singers [D], Kingston Trio [D], New Christy Minstrels [D], Peter, Paul And Mary [D], Joan Baez [D], Bob Dylan [D], Phil Ochs [D], Tom Paxton [D], Eric von Schmidt [D], Buffy Sainte-Marie [D], Dave Van Ronk [D], Judy Collins [D]

Relevante Quellen
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Labels
Folkways [D], Vanguard [D], Elektra [D]

Weblinks
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Medien
Das Folkrevival in den USA brachte neben der Kaffeehauskultur und den Hootenannys auch Labels (Folkways, Elektra/Nonesuch) und Magazine («Sing Out!», «Broadside») hervor.

Ende
Das Ende der Bewegung kann beim Newport Folk Festival von 1965 festgemacht werden, wo Bob Dylan am 24. July elektrisch spielt.


Songs (76)

Releases (153)

Medien (3)