The Beatles Are A Big Hit On Spotify [Stats, Top Tracks] – hypebot

The Beatles Are A Big Hit On Spotify [Stats, Top Tracks] The Beatles finally made their streaming music debut on Christmas Eve, and Spotify is sharing stats from the first 2 days. The Beatles songs have been added to over 673k playlists in two days and 65% of The Beatles listeners on Spotify are under the age of 34.

UK: Most streamed tracks by The Beatles on December 24 and 25:

Come TogetherHey Jude  Here Comes the SunTwist and ShoutLet It BeI Want To Hold Your HandHelp!Love Me DoI Feel FineShe Loves You

GLOBAL: Most streamed tracks by The Beatles on December 24 and 25

Come TogetherLet It BeHey JudeLove Me DoYesterdayHere Comes The SunHelp!All You Need Is LoveI Want To Hold Your HandTwist And Shout

Source: The Beatles Are A Big Hit On Spotify [Stats, Top Tracks] – hypebot

Danger Mouse – The Grey Album (2004)

Danger Mouse – The Grey Album

„The Grey Album“ von Produzent und DJ Danger Mouse ist ein Mash-Up-Projekt der besonderen Art. Fast alle erfolgreichsten Mash-Ups funktionieren nach dem Muster des Kontrasts und der Kollision, erklärt Reynolds.1 So ist dies auch bei Danger Mouse der Fall.  Sein „Grey Album“ kombiniert nämlich das „White Album“ (1968) der Beatles mit dem „Black Album“ (2003) von Jay-Z, womit der Kontrast bereits in den Namen der beiden verwendeten Alben ersichtlich wird. Einen Kontrast bilden zudem die beiden unterschiedlichen Musikstile Rock und Rap, welche Danger Mouse auf seinem Werk kombiniert. Als Kollision ist die Mischung deshalb zu bezeichnen, weil nicht irgendwelche Künstler aufeinander treffen, sondern zwei der erfolgreichsten in der Geschichte der populären Musik.

Die meisten Mash-Ups sind nach dem Prinip der Superimposition arrangiert, wobei der Gesang eines Lieds über den Groove und die Melodie eines anderen Lieds gelegt wird.2 In „The Grey Album“ ist es jeweils Jay-Z’s rappende Stimme, welche mit den Melodien der Beatles-Songs kombiniert wird. So werden zum Beispiel „Encore“ und „Glass Onion“ oder „99 Problems“ und „Helter Skelter“ gemixt. Dass solche Kombinationen funktionieren, erscheint im ersten Moment fragwürdig. Hingegen gelingt es Danger Mouse auf beeindruckende und überzeugende Weise, das ältere Album mit dem neueren zusammenzubringen. Seine Errungenschaft zeichnet sich dadurch aus, dass er die musikalischen Werke zweier Giganten der populären Musik neu interpretiert und einen modernen Sound aus ihrer Mischung kreiert. „The Grey Album“ befreit die Musik der Beatles von ihrer kanonischen Art und verleiht ihr mehr Schwung und Jay-Z’s kraftvolle Lyrics erhalten dabei jene ergänzende Hintergrundmelodien, die sie verdienen.3

(gi)


  1. Simon Reynolds (2011): Retromania. Pop Culture’s Addiction To its Own Past. Faber & Faber, S. 149-150.
  2. Ebd.
  3. Spin (2004): Review Danger Mouse Grey Album. URL: http://www.spin.com/reviews/danger-mouse-grey-album-wwwdjdangermousecom/ (Abgerufen: 26.11.2013)

Ciccone Youth – The Whitey Album

Das siebte Album von Sonic Youth ist in vielerlei Hinsicht eine Collage verschiedener Ideen und Elemente. An der Oberfläche verweist die Benennung des Albums unmittelbar auf das „The BEATLES“ bzw. „The White Album“, das 1968 erschienen war. Ursprünglich hätte das Konzept der Gruppe darin bestanden, eines Tages eine Coverversion eben jenes Albums zu veröffentlichen. [1] Dieses Vorhaben schlägt sich dann aber nicht wirklich im Endprodukt nieder, da das Album gleichzeitig ein (ziemlich augenzwinkerndes) Tribut an Madonna und an den Pop der 80er-Jahre darstellen sollte [2]. Dies zeigt sich zunächst in der Namensgebung, da die Band für diese Veröffentlichung kurzerhand ein Pseudonym adaptierte und zwar Ciccone Youth, denn Madonna wurde im richtigen Leben auf Madonna Louise Veronica Ciccone getauft. Ausserdem ist ihr Gesicht in übergrosser Nahaufnahme als Frontseite des Albums zu sehen. Musikalisch wird die Imitation besonders in Into The Groovey offensichtlich, welches eine Coverversion von Madonnas Into The Groove darstellt und welches auch Samples aus dem Original verwendet [3].

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=gHZKaiuOvE0[/youtube]

Mit diesem Stil schliesst die Band an einen Trend der späten 80er-Jahre an, der aus ironischer Nachahmung, Covers und einem ausgeprägten Einsatz von Samplings bestand. In „The Whitey Album“ prallen die denkbar unterschiedlichsten Musikstile der 80er-Jahre aufeinander: der Punk-Untergrund und der Mainstream-Pop [4].

 

[1] SonicYouth. In: http://www.sonicyouth.com/mustang/lp/lp7.html (Abgerufen: 17.11.2013).

[2] Wikipedia. The Whitey Album. In: http://en.wikipedia.org/wiki/The_Whitey_Album (Abgerufen: 17.11.2013).

[3] Allmusic. In: http://www.allmusic.com/album/the-whitey-album-mw0000199600 (Abgerufen: 17.11.2013).

[4] Simon Reynolds (2011): Retromania. Pop Culture’s Addiction To its Own Past. Faber & Faber, S. 147ff.

Laibach: Across the Universe (1988).

 Das Lied „Across the Universe“ stammt ursprünglich von den Beatles und wurde auf deren Album „Let it be“ im Jahr 1970 veröffentlicht. Paul McCartney und John Lennon schrieben den Song zwei Jahre zuvor in Indien.1 Die Zeilen des Songs sind überaus poetisch und formen als Ganzes ein Gedicht: Fliessende Wörter, Wellen der Freude, Bilder gebrochenen Lichts und ruhelose Gedanken bewegen sich kreuz und quer durchs Universum. Unterbrochen wird der Fluss des Gedichts nur durch das Mantra „Jai Guru Deva (Om)“ einerseits, was mit „glory to the shining remover of darkness“2 übersetzt werden kann, was aus der Transzendentalen Meditation stammt und durch die Aussage „nothing’s gonna change my world“ andererseits. Der angefügte Videoclip zum Lied zeigt Aufnahmen von den Beatles im indischen Rishikesh, unter Anderem beim Guru Maharishi Mahesh Yogi,3 den die Band im Jahr 1967 kennen lernte4 [youtube width=“600″ height=“350″]http://www.youtube.com/watch?v=Tjq9LmSO1eI[/youtube]

Während der Songtext völlig unverändert bleibt, entfaltet die slowenische Band Laibach im Video zu ihrem Cover von „Across the Universe“ aus dem Jahr 1988 eine völlig andere Dimension: Im Zentrum des Clips stehen die Leadsängerin, gekleidet in ein rotes, ans Mittelalter erinnerndes Kleid, und ein vierköpfiger Knabenchor in grüner Militäruniform. Höhlenmalereien, Tonplastiken, projizierte Tierschatten und eine künstlerische Skifahrerszene bilden den ersten Teil des Videos. Danach folgt ein zweiter Teil, bei dem ein dahinhüpfender Frosch durch ein Stiefelpaar auf Metallspringfedern zerdrückt wird. Dann kommen an Silchfäden aufgehängte Tiefseefische vor einer Meereswellen- und später Sternenhimmelkulisse ins Bild um dann abgelöst zu werden von der Sängerin in rot, die zwischen Pfützen und Wasservögeln stehend ihre Vocals performt. Der dritte Abschnitt des Clips besteht aus einem Skispringer im Flug und einer sich drehende Weltkugel – alles in schwarz-weiss. Der krönende Schlussteil zeigt einen schwarz-rot gekleideten Ritter in Naziuniform, der knatternd den letzten Ton des Liedes („Om“) von sich gibt. Diese Bilder stehen in grösst möglichen Kontrast zu denjenigen aus dem Video der Beatles.

Laibach zeichnete sich von Anfang an durch ihre interdisziplinarische Gesamtkunstwerk-Praktik aus. Durch ihre Bezüge auf avant-garde, Nazis und sozialen Realismus innerhalb ihres Kunstschaffens, erzeugten sie Kontroversen, die starke Reaktionen seitens politischer und staatlicher Autoritäten provozierten. Zudem griffen sie mit ihren Auftritten in Uniform das Thema der De-Individualisierung im existierenden System auf. Laibach erfand und definierte auch den Begriff „retro-avant-garde“. Mit diesem hinterfragten sie Inbesitznahme, Zitieren und Copyright, was sie in ihrer ad absurdum geführten Coverversion von „Across the Universe“ galaktisch gut demonstrieren.5.

Quellen:

  1. http://en.wikipedia.org/wiki/Across_the_Universe <18.11.13>
  2. http://www.introtomeditation.com/jaigurudeva.html <18.11.13>
  3. http://en.wikipedia.org/wiki/Transcendental_Meditation <18.11.13>
  4. http://www.beatlesbible.com/songs/across-the-universe/ <18.11.13>
  5. http://www.laibach.org/bio/<18.11.13>

Flying Lizards: Money (That’s What I Want) (1980)

flyinglizards

Beinahe sechzig Coverversionen sind von Janie Bradfords und Berry Gordys „Money (That’s What I Want)“ bekannt1. Barrett Strongs Erstinterpretation aus 1959 ist beschwingter R’n’B im Stile von Ray Charles – weiblicher Backgroundchor und Handclaps inklusive.
Vier Jahre danach interpretierten die Beatles den Song. John Lennon übernahm den gesanglichen Lead – und obschon eine Prise Ironie sich wie stets in seinen Gesang einschleicht, so ist historisch doch eher das Gegenteil zu vermuten: Ja, die Beatles wollten die Kohle, sie wollten reich werden, sie äussern keinen „rock-and-roll existentialism“2, sondern proklamieren mittels des Songtextes ganz klar, was sie sich vom vielen Geld erwarten („I wanna be free!“)

Sechzehn Jahre später: Margaret Thatcher ist Premierministerin Grossbritanniens, ihr ökonomisches Prinzip nennt sich Monetarismus. Den Flying Lizards, einer experimentellen Band um den Produzenten David Cunningham, kam der Song „Money“ gerade recht, um sich auf’s Gebiet der politischen Satire zu wagen.3 Deborah Evans‘ unterkühlter Gesang – so diametral zu Lennons aufbegehrendem Schreien – sowie die spartanische Instrumentierung mit schepperndem Rhythmus und diversen found sounds unterstreichen akustisch die Ironie, mit welcher die Band ihre Interpretation des Songs zum Besten gibt. Auch das Working-Class-Wohnungs-Setting des dazugehörigen Videos erscheint angesichts der Intentionen sehr passend.

  1. http://www.secondhandsongs.com/performance/274762 (Abgerufen: 11.11.13).
  2. Macdonald, Ian: Revolution In The Head. The Beatles‘ Records And The Sixties. London: Vintage Books 2008; 89.
  3. Reynolds, Simon: Rip It Up And Start Again. Postpunk 1978-1984. London: Faber & Faber 1984; 210.

Werkbeschreibung: The Beatles – The white Album (THE BEATLES) (ma)

the_beatles_-_white_album_disco1-2

The Beatles – The White Album (The Beatles) 1968

Das neunte offizielle britische und das fünfzehnte amerikanische Album von den Beatles, „THE BEATLES“, wurde im Jahre 1968 veröffentlicht. Das war das erste volle Album-Projekt der Band seit dem Tod ihres Managers Brian Epstein und zählt zu den meistverkauften Alben aller Zeiten (mehr als 20 Millionen Kopien).

Aufgrund seines weissen und schlichten Designs, das von Richard Hamilton entworfen wurde, wird es auch „Das weisse Album“ („The White Album)“ genannt. Das ist die einzige Hülle eines Beatles Studioalbums, auf der nicht die vier Mitgliedethe-beatles-e28093-white-albumr der Band zu sehen sind.

Das „White Album“ bleibt in der Musikgeschichte dasjenige Album der Band, das die meisten Auszeichnungen der RIAA (Recording Industry Association of America) in den USA erhalten hat. Es wurde in der deutschen Ausgabe des Rolling Stone Magazins  auf Platz 5 der besten Alben aller Zeiten platziert.

In „The White Album“ handelt sich um eine Sammlung von Liedern in unterschiedlichen Stillen:Psychodelica, Rock `n` Roll, Blues etc.. Genau diese Vielseitigkeit wird von vielen Kritikern zugleich als die grösste Stärke und Schwäche des Albums bezeichnet. Das Weisse Album ist weniger ein Gruppenprojekt, als eine Vermischung von individuellen Auftritten. Lieder wie Back in The U.S.S.R, Bungalow Bill oder Rocky Racoon entsprechen der typischen Rock`n`Roll Tradition und zählen zu den Klassikern der Gruppe.

Das „White Album“ entstand in der Spätphase der Beatles, indem sich das Ende der Band langsam abzeichnete. Allein die Tatsache, dass dies das einzige Doppelalbum des Bands ist, weist darauf hin, dass die Unstimmigkeiten innerhalb der Band grösser wurden.

Quellen:

Reynolds, Simon: Retromania. Pop Culture′s Addiction To Its Own Past. Faber and Faber   Ltd, 2011, 453-460.

http://www.thewhitealbumproject.com/ (Abgerufen am 27.10.2013)

http://de.wikipedia.org/wiki/The_Beatles_(Album) (Abgerufen am 27.10.2013)

Bildverzeichnis:
http://palabrasdealgodon.files.wordpress.com/2012/11/the_beatles_-_white_album_disco1-2.jpg (Abgerufen am 27.10.2013)

http://bettylivin.files.wordpress.com/2012/05/the-beatles-e28093-white-album.jpg (Abgerufen am 27.10.2013)