Frontin’ – Jamie Cullum

Frontin’ – Jamie Cullum

Record label: Universal Music Classics & Jazz

Produced: Phil Stocker, Piers Bradford, Andy Rogers, Kevin Rumble

Recorded: BBC Radio 1, London, England

Released: 2004

Chart peaks: 12 (UK)

Personnel: Sebastian de Krom, drums, Martin Shaw, trumpet, Jamie Cullum  vocals/piano

Track listing: These are the days, Frontin’ (BBC Radio 1 Live Lounge Version), Frontin’ (BBC Radio 1 Live Lounge – Radio Edit), High & Dry (Live At Brecon)

Running time: 5.39

Current CD: Momentum (2013)

Further listening: Twentysomething (2003)[1]

Further reading: http://www.jamiecullum.com/

Download: iTunes


(Abgerufen: 21.10.2013).

http://www.youtube.com/watch?v=fw0wE5Kzq3Y
(Abgerufen: 21.10.2013).

Jamie Cullum zählt auf drei, haut in die Tasten und richtet sich nach dem Rhythmus des Kontrabasses. Nach wenigen Takten setzt Cullums Stimme ein und singt: „Don’t wanna sound full of myself or rude, but you ain’t looking at no other dudes, cause you love me.“ Es folgen einige Takte auf dem Piano, bevor er weiter singt: „You think about a chance, you find yourself trying to do my chance, because you love me.“ Erst jetzt beginnt der Swing von Kontrabass und Schlagzeug zu tragen und treibt Cullum voran zu berichten, wie sehr er eine Frau will und dass er bereit ist alles zu riskieren. Doch weil diese nur ihre Fassade aufrecht hält, leidet Cullum und konfrontiert: „Ich will dich Baby!“

Seinen Gefühlen, die sich während des Gesangs immer mehr anstauten, macht er in einem langen Pianospiel Luft. Hier kommt eine Verzweiflung ans Tageslicht die sich Worten entzieht. Und plötzlich tut sich ein Loch auf, das Piano setzt aus. Die Nüchternheit des Kontrabasses und des Schlagzeuges pochen im Offbeat wie das Herz eines Mannes der sprachlos am Boden liegt. Dann, zuerst ganz leise, kehrt das Piano zurück, schliesslich die leidenschaftliche Stimme als letztes Aufbäumen: „I know, that I’m carrying on…“

Jamie Cullum, der bekannt für sein virtuoses Klavierspiel ist, veröffentlichte bereits eine Reihe gelungener Aufnahmen. Seine an Verrücktheit grenzende Leidenschaft zur Musik erlebt man jedoch am bewegendsten an Konzerten, wenn er Klavier spielend und singend gebückt an seinem Flügel steht oder auf den Deckel klopft.

Das Lied Frontin’ wurde 2004 von Jamie Cullum gecovert, nach dem es von Pharell 2003 geschrieben und von the Neptunes produziert wurde.[2] Beide Versionen sind ein auditiver Genuss.

 

 


[2] Wikipedia, http://en.wikipedia.org/wiki/Frontin‚ (Abgerufen: 2. Oktober 2013).

 

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