
Wir leben in einer Zeit von schnell wachsenden Internet-Musikservices. Online-Radiostationen, cloudbasierte Streaming-Services schiessen gegenwärtig wie Pilze aus dem Boden. Ein grosser Teil dieser Services ist an ein Geschäftsmodell gebunden. Es gibt im Internet viel Gratismusik, die in der Regel von Werbung finanziert ist, oder man erhält gegen Bezahlung Zugriff auf ein ganzes Cloud-Archiv.
Zu den wichtigsten Streaming-Services gehören
,
und
.Abgesehen davon, dass man einen kleinen Teil der Soundcloud-Tracks auch als File herunterladen kann (Download-Button), sind diese Objekte nur Online verfügbar, können aber auf eigenen Webseiten, Blogs oder in die Facebook- bzw. Google+-Wall eingebunden werden.
Der Fundus an Musikvideos, der Youtube mittlerweile anbietet, ist schier unglaublich.
bietet einen webbasierten Player, wie man ihn von iTunes her kennt. Man muss sich anmelden. Das geht mit einem Facebook Account. Man kann in dieser grossartigen Applikation Tracks suchen oder eine Zeitreise zu einer früheren Hitparade machen.
Grooveshark
ist ein alternativer webbasierter Player.
Das vielleicht grösste Musik-Archiv der Welt, die Musikabteilung der Library of Congress
bietet online seit 2011 die National Jukebox an.
Titelblätter von Noten: Historic American Sheetmusic 1850-1920 der Library of Congress
Archiv für dadaistische und surreale Kunst (und mehr): Ubuweb 
Die folkloristischen / ethnomusikologischen Aufnahmen aus aller Welt, die das Erbe von Alan Lomax sind, können ab März 2012 bei ACE (Association for Cultural Equity) frei gestreamt werden – das sind ca. 5000 Stunden Musik, 17 000 Tracks, 400 000 Fuss Film, 3000 Videobänder, 5000 Photographien und Manuskripte.
Free Music Archive
von WFMU, der unahängigen amerikanischen Radiostation.
In den USA wird Musik von Edison-Zylindern digitalisiert und im Web angeboten: cylinder preservation and digitization project 
Und nicht zu vergessen das eigene Projekt: das Archiv für moderne Musik bzw. 
Ein besonderes Radioprogramm und Archiv ist Daytrotter. Dort spielen einige der besten Indie-Bands und -Musiker/-innen Sessions ein, die dann online verfügbar werden. Es lassen sich unter vielem anderem Songs von Bonnie 'Prince' Billy finden.
Dieses Projekt ist ein gegenwärtiges Äquivalent zu den Peel Sessions des britischen Radio-DJs John Peel.
SolipsisticNATION: Radiostation/Podcast, die jede Woche einen DJ Mix mit kurzer Einführung des DJs plus Kurzinterview veröffentlicht.
Videojukebox Music TV Goodness: Ein interessantes Meshup (Kombination von mehreren Webseiten zu einem Service). In diesem Fall werden last.fm und Youtube miteinander kombiniert.
The Top 1000 Music Videos Of All Time von Stylus Magazine
100 Awsome Music Videos von Pitchfork
Fluke Plugin für flac und ogg in iTunes
Artikel Technologie, Kultur und Recht des Filesharings im Musikzimmer Blog
The Research Institute von Matthias Bornemann und Michael Pabst.
Eine kurze Übersicht über die vielen Musikdatenbanken im Internet habe ich vor Jahren zusammengestellt. Diese Seite ist nicht mehr ganz aktuell, gibt aber noch immer einen guten Überblick.
Die Datenbank von 
Musicmoz: Verzeichnis von Reviews, Artikeln, Informationen, Biografien und Websites.
2010 Music Website Heat Map (Übersicht über die beliebtesten Musikapplikationen im Web) von Virtualmusic.tv
Übersicht über die Blogs von Simon Reynolds
78's – Schweizer Musik-Blog / Musik-Magazin
Who The Hell – Musik-Blog von Jerry Soer und Dom Alessio, bei dem es um Musik aus Australien geht.
Holywarbles (Blog) 78 revelations, ethniquities, gospelarians, librarians, gloops, gleeps, magnetique tape, ost, dmt, kvlt, spectral string bands, psychedelique funkenfuzz, songbirds, disembodied voices, tape echo, plate reverb, lepyrlymns, field recordings, holy ghosts of electricity & cloven tongues of fire
International Association for the Study of Popular Music
Lehrstuhl Theorie und Geschichte der populären Musik, Humboldt-Universität zu Berlin
How Music Travels. Die Geschichte der westlichen Tanzmusik als interaktive Infografik
Gnod Music: Finden Sie Musik, die Ihnen gefallen könnte
Musikgeschichtliche Darstellungen bieten die folgenden Bücher zur Musikgeschichte (Auswahl in der Musikzimmer-Literaturdatenbank).
Online gibt es neben der englischen Wikipedia, die allerlei Genre- und Stil-Einträge aufweist, vor allem Piero Scaruffi's History of Rock Music und A Brief History Of Popular Music Before Rock Music.
Die BBC Two hat 2007 sieben Folgen Rockgeschichte unter dem Titel Seven Ages Of Rock ausgestrahlt. Diese Folgen sind in Youtube und Vimeo greifbar.
Tony Palmer hat zwischen 1976 und 1980 die siebzehnteilige Doku «All You Need Is Love. The Story Of Popular Music» veröffentlicht (siehe Wikipdedia (en). Die Episoden sind auf Youtube greifbar.
Arte Doku in zwei Teilen
Musikmagazine, Artikel, Bücher sind auf einer eigenen Datenbank-Seite verzeichnet.
Es gibt eine grosse Zahl von guten Online-Musikzeitschriften, die kontinuierlich (teils täglich) Informationen, Rezensionen, Artikel und Interviews veröffentlichen. Hier finden Sie die Liste mit den Links zu Online-Magazinen.
Ein Archiv mit Reviews, Interviews und Features über Künstler und Acts: Rock's Backpages
Expert WhitnessRobert Christgaus Rezensionen seit 2010
Metacritic Metadatenbank, die englischsprachige Rezensionen verschiedenster Onlinequellen und Musikmagazinen versammelt.
Albumvote.co.uk englischsprachige Rezensionen zu wichtigen und klassischen Alben.
iq451 - Music Reviews
LyrikWiki.org In diesem Media-Wiki können Sie nach Artists, Genres, Alben, Labels, einer Heimatstadt oder direkt nach Songs suchen. Zu jedem erfassten Album finden Sie die Trackliste (und das Cover) und natürlich zu jedem Track die Lyrics.
songtext.net eine Metasuchmaschine (Anmeldung erforderlich)
SongMeanings mit Foren über Interpretationen
Songlyrics Collection mit Albumcovern aber ärgerlichen Anzeigen
Tom Moons 1000 Recordings to Hear Before You Die
Bestenlisten deutschsprachiger Magazine von Poplist
Links führen zur entsprechenden Wikipedia-Seite (in Englisch)
Seit dem 11.11.2011 ist bekannt, dass die EMI Group, die Monate zuvor in finanzielle Schwierigkeiten geraten war, in einem slit sale
teils an Sony BMG (der Publishing-Teil der Firma) und teils an Universal (der Musik-Teil der Firma) verkauft wurde. Da waren's nur noch drei.
Japan: Minusn
Labeldiskografien bieten verschiedene Musik-Datenbanken an:
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Elektra Label-DIscographie von Andy Finney
Both Sides Now mit Diskografien amerikanischer Label
Cover für Schallplatten wurden von Alex Steinweiss erfunden (siehe Webseite mit Beispielen seiner Arbeiten für Columbia und Decca).
Feature über Nackt-Cover von Intuitivemusic
Liste mit Covern von Robert Crumb, dem Schöpfer von «Fritz The Cat» bei «Rate Your Music»