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Release-Factsheet: Superterz: Standards - 23 Songs und Fragmente

Superterz: Standards - 23 Songs und Fragmente  [P]

Cover des Releases

Assoziierte Acts
– Sophie Hunger (feat.) [>] [D]
Datum (JJJJ MM TT)
– 2006 10 02  [D]
Label
– Alpinechic ACCD 003  [D]
Genre(s)
– Electronica - Jazztronica - Futurejazz [D]
– Electronica - Breakbeat - Triphop [D]
Tags
– Musik aus der Schweiz [Tag]
Archiviert als
– CD

Cover des Releases

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Cover des Releases

Trackliste

  1. standards #1 - 5:16
  2. standards #2 - 5:03
  3. standards #3 - 4:57
  4. standards #4 - 4:47
  5. standards #5 - 6:53
  6. standards #6 - 0:38
  7. standards #7 - 3:14
  8. standards #8 - 4:21
  9. standards #9 - 0:28
  10. standards #10 - 3:46
  11. standards #11 - 0:40
  12. standards #12 - 4:40
  13. standards #13 - 2:08
  14. standards #14 - 6:11
  15. standards #15 - 5:20
  16. standards #16 - 0:49
  17. standards #17 - 1:05
  18. standards #18 - 5:20
  19. standards #19 - 4:44
  20. standards #20 - 3:14
  21. standards #21 - 0:37
  22. standards #22 - 0:37
  23. standards #23 - 1:02
Cover des Releases

Musikzimmer-Rezension
Superterz sind die Zürcher Oliver Schmid, Marcel und Ravi Vaid. Sie spielen Triphop, der mit Lamb vergleichbar ist, der aber mehr auf eine Basis von Glitch-Electronica baut und dementsprechend feinstofflicher wirkt. It's triphop in the age of glitch.
Die CD-Verpackung kommt mit viel Weiss daher, wie es sich für diese abstrakt-minimalen Sounds gehört. Die Handbeschriftung unterscheidet sich allerdings sehr von den meisten Covern genre-verwandter CDs: Wie die Veröffentlichung im Untertitel andeutet, geht es den Superterz-Leuten darum, neben Songs auch Fragmente abzuliefern. Das Cover rückt das Fragmenthafte in Richtung des Skizzenhaften, denn es inszeniert flüchtige Handaufzeichnungen, die durchgestrichen (nicht ausradiert) werden, so dass alles, was einmal aufgeschrieben war, als Durchgestrichenes Bestand hat. Musikalisch könnte das heissen, dass alles Aufgezeichnete mit auf die CD darf. Ich bin mir nicht so sicher, worin das Fragmentarische der Fragmente besteht, ob in der Kürze, so dass die acht oder neun Tracks, die unter oder um zwei Minuten laufen, diese Fragmente darstellen. Oder sind es vielmehr die nicht gesungenen Instrumentaltracks? Das macht doch in einer Zeit, in der Electronica unter diesem sanften Druck zum Song stehen, Sinn: Der Track als Fragment eines Songs. Der Track als Song, dessen Möglichkeit nicht verwirklicht worden ist. Interessant an Superterz ist die Tatsache, dass die Kern-Band keine Sängerin, keinen Sänger hat. Die Gesangsparts übernehmen allesamt Gastsänger/innen: Emilie Welti, auch unterwegs als Sophie Hunger (The Sad Fisherman - Video), Priska Zemp, auch bekannt unter dem Namen Heidi Happy (Back Together) und Robert Alexander. Ist also letztlich gar Superterz selbst das Fragment, weil die Band den vokalen Part nicht in sich integriert hat und somit mehr als Produktionsteam denn als klassische Band herüberkommt? Ich bin gespannt, wohin sich Superterz und ihre Musik weiter entwickeln ?

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