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Merseybeat (Stildiskografie)

Die Rock'n'Roll - Beat - Merseybeat Diskografie

Rock'n'Roll - Beat - Merseybeat (Stil) [→ Rock'n'Roll] [→ Beat]

Namensalternativen und Abkürzungen: Mersey Sound, Liverpool Sound

Beschreibung: Als Merseybeat werden im engeren Sinn die Beat Bands aus Liverpool bezeichnet im weiteren Sinn aber auch die Bands aus Manchester (und anderer nordenglischer Industriestädte), die stilistisch ähnlich klingen. In der Musikzimmer-Datenbank werden die englischen Beat-Bands stilistisch durch den Herkunftsort unterschieden: Londonbeat, Manchesterbeat und Merseybeat sind die wichtigsten.

Vorgänger
– Rock'n'Roll - Carsound [D]
– Rock'n'Roll - Rockabilly [D]
– Rock'n'Roll - Skiffle [D]
– Afroamericana - Rhythm'n'Blues - Doo-Wop [D]
– Afroamericana - Rhythm'n'Blues [D]
– Rock'n'Roll - Mainstream - British-Rock'n'Roll [D]
– Pop - Teenpop [D]
– Pop - Brillbuildingpop [D]
– Afroamericana - Soul - Motownsoul [D]
– Traditionalpop - Varieteepop - Musichall [D]
–  [D]

Nachfolger:
– Rock [D]
– Rock - Folkrock - Psychedelicfolk [D]
– Pop - Baroquepop [D]

Weblinks: [→ Link] [→ Link] [→ Link] Logo Logo

Name: Die Bezeichnung Mersey Beat kommt von der gleichnamigen Musikzeitschrift (siehe Medien-Teil).

Entstehung: Liverpool wurde als Hafenstadt gut mit Rhythm'n'Blues- und Rock'n'Roll-Platten sowie mit elektrischen Gitarren aus den USA bedient. Die Stadt hatte eine blühende Clubszene, in der hunderte von Bands auftraten (man spricht von 350 Bands, die in der Spitzenzeit des Merseybeats aktiv waren).

Musik: Im deutschen Wikipedia-Artikel werden fünf wichtige Merkmale aufgezählt (2011 09 30): 1. den (oft) zwei- oder dreistimmigen Gruppengesang, 2. zwei E-Gitarren (Lead- und Rhythmus), 3. Verwendung des E-Basses, 4. eine zwei- bis dreiteilige Liedform und 5. den 4/4-Takt.

Medien: Unter dem Namen Mersey Beat gab Bill Harry ab 1961 ein Fanzine bzw. eine Musikzeitschrift heraus, die dem Stil der Szene den Namen gab. Labels:
Die Merseybeat-Szene hat keine Labels hervorgebracht. Wie die Beatles gingen alle Gruppen, die es geschafft haben, Recordingartists zu werden, zum aufnehmen nach London.

Instrumente: Beatcombo mit Gesang, drei elektrischen Gitarren (Bass, Rhythmus, Lead) und Schlagzeug.

Ende: Rockmusik entwickelte sich in den 60er Jahren so rasch, dass Merseybeat nach wenigen Jahren schon (ab 1965/66) veraltet klang.

Wichtige Acts: Beatles [D], Gerry And The Pacemakers [D], Searchers [D], Merseybeats [D], Rory Storm And The Hurricanes [D], Swinging Blue Jeans [D], Billy J. Kramer And The Dakotas [D], Peter And Gordon [D], Liverbirds [D]

Exemplarische Releases

Exemplarische Songs [P]

– Beatles [D]: Love Me Do [F] (Lennon-McCartney, 1962) [F]
– Beatles [D]: Please Please Me [F] (Lennon-McCartney, 1963) [F]
– Gerry And The Pacemakers [D]: How Do You Do It? [F] (Mitch Murray, 1963) [F]
– Beatles [D]: She Loves You [F] (Lennon-McCartney, 1963) [F]
– Searchers [D]: Sweets For My Sweet [F] (Doc Pomus & Mort Shuman, 1963) [F]
– Beatles [D]: I Want To Hold Your Hand [F] (Lennon-McCartney, 1963) [F]
– Gerry And The Pacemakers [D]: You'll Never Walk Alone [F] (Oscar Hammerstein II & Richard Rodgers, 1963) [F]
– Searchers [D]: Needles And Pins [F] (Sonny Bono & Jack Nitzsche, 1964) [F]


Releases (61)

Songs (29) [P]

Medien (4)

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