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Freakbeat (Stildiskografie)

Die Rock - Rhythm'n'Blues - Freakbeat Diskografie

Rock - Rhythm'n'Blues - Freakbeat (Stil) [→ Rock] [→ Rhythm'n'Blues]

Beschreibung: Psychedelischer Beat in einem Tempo zum Tanzen. Viele Gitarreneffekte (mit der Fuzzbox und Wah Wah Pedals), zuweilen auch ein abrasives Spiel der Gitarre wie bei Pete Townsend von den Who, das mit der Frustration der Jugend zur Zeit korresponiderte (Alec Palao, Linernotes zu Nuggets). Eine englische Parallelerscheinung zum psychedelisch geprägten amerikanischen Garagerock.

Vorgänger
– Rock - Rhythm'n'Blues [D]
– Rock - Powerpop - Mod [D]

Nachfolger:
– Rock - Poprock - Psychedelicrock [D]

Weblinks: [→ Link] [→ Link] Logo

Name: Der Begriff stammt vom Musikjournalist Phil Smee, der ab 1984 auf dem Bam Caruso Label Freakbeat-Compilationen unter verschiedenen Namen wie «The Psychedelic Snarl» oder «The Clouds Have Groovy Faces» herausbrachte (siehe: Rubble Collection Vol 1–10 und 11–20).

Entstehung: Mit dem Einzug von bewusstseinserweiternden Drogen in den Beat-Clubs veränderte sich die Musik (Rhythm'n'Blues und Mod) und wurde psychedelisch.

Medien: Die Musik kommt auf Singles heraus. Nur die kommerziell erfolgreichen Bands veröffentlichen auch Alben. Diese Veröffentlichungspolitik entspricht noch ganz der Beat-Ästhetik, die Alben noch nicht als eine Kunstform begreift. Freakbeat ist in der britischen Hitparaden nicht sehr präsent, die Musik bricht nicht in den Mainstream durch.
Freakbeat-Singles als Sammelgegenstand: Die Singles werden nicht wiederaufgelegt wie die LPs und so sind es Vinyl-Sammelnde, die die teils raren Singles zusammentragen und ab den 80er-Jahren auf Vinyl-Compilations wiederveröffentlichen. Diese Szene prägt auch den Stilbegriff «Freakbeat», den es in den 60er-Jahren noch nicht gibt.

Instrumente: Beat-Combos, wobei Gitarren mit psychedelisch anmutenden Effekten gespielt werden. Orgeln (Stage Pianos) arbeiten mit bestimmten psychedelisch anmutenden Registern.

Ende: Psychedelischer Beat geht in Progressive-Rock über. Gruppen wie Pink Floyd tragen psychedelische Musik als kontemplatives Hörerlebnis in den Mainstream.

Labels: Decca [D], Deram [D], Fontana [D], Pye [D]

Wichtige Acts: Move [D], Them [D], Troggs [D], Creation [D], Primitives [D], Action [D], [D], Factory [D]

Exemplarische Releases

Exemplarische Songs [P]

– Creation [D]: Making Time [F] (Eddie Phillips & Kenny Pickett, 1966) [F]
– Fire [D]: Father's Name Is Dad [F] (Dave Lambert, 1968) [F]
– Smoke [D]: My Friend Jack [F] (Geoff Gill & Mal Luker & Zeke Lund & Mick Rowley, 1967) [F]
– Troggs [D]: I Can't Control Myself [F] (Reg Presley, 1966) [F]
– Move [D]: I Can Hear The Grass Grow [F] (Roy Wood, 1967) [F]
– Sharon Tandy [D]: Hold On [F] (1968) [F]
– Syndicats [D]: Crawdaddy Simone [F] (Ray Fenwick & Jeff Williams, 1965) [F]
– Primitives [Freakbeat] [D]: You Said [F] (T.J. Tindell, 1965) [F]
– Open Mind [D]: Magic Potion [F] (Mike Brancaccio, 1969) [F]

Relevante Listen
Fact: 20 Best: UK Psych Records Ever Made [F]


Releases (33)

Songs (41) [P]

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