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Die «Bessie Smith» Diskografie [Embed]

Bessie Smith – Fakten und Links

Portrait von Bessie SmithRecording Artist aus Flagge TN, Chattanooga; Flagge PA, Philadelphia [Ort]
Lebensdaten: Geboren: 1894 04 15, verstorben am: 1937 09 26
Aktiv: von 1923
Auch bekannt als: Empress of the Blues [>] & St. Louis Bessie [>]

Ähnlichkeitsbeziehungen zu: Clara Smith [D] & Ethel Waters [D] & Hociel Thomas [D] & Ida Cox [D] & Sophie Tucker [D] & Lucille Bogan [D] & Sara Martin [D] & Marion Harris [D]

Vorläufer: Ma Rainey [D] & Blind Lemon Jefferson [D]

Nachfolger: Odetta [D] & Dinah Washington [D] & Sarah Vaughan [D] & Billie Holiday [D] & Big Mama Thornton [D] & Mahalia Jackson [D] & Maria Muldaur [D] & Janis Joplin [D] & Band [D] & Robert Johnson [D] & Ella Fitzgerald [D] & Janis Joplin [D] & Aretha Franklin [D] & Etta James [D]

Labelzugehörigkeit: Columbia [D], Chronological Classics [D], History [D]

Genrezugehörigkeit: Americana - Blues - Vaudevilleblues [D], Americana - Blues - Pianoblues [D], Americana - Gospel [D], Jazz [D]

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Links zu Online-Discografien:

Bemerkungen
Bessie Smith wurde von Ma Rainey, mit der sie in der Moses Strokes' Travelling Show herumreiste, gefördert. Als das Columbia-Label 1923 entschied, in den Race-Musik-Markt einzutreten, war Bessie Smith eine der ersten schwarzen Künstlerinnen, die einen Vertrag erhielten. Das Label zahlte ihr 2400 US$ pro Jahr, wo ander Künstler/-innen in der Regel 10–15 US$ pro track erhielten. Sie machte zuvor Probeaufnahmen für Okeh Records und dem Black Swann Label (von W.C. Handy). Zu dieser Zeit war sie bereits die Kaiserin des Vaudeville. Sie hatte ihr Hauptquartier in Philadelphia und reiste in einem zweistöckigen Eisenbahnwagen von Show zu Show durchs Land. Der Eisenbahnwagen erlaubte der schwarzen Künstlerin eine relativ freizügiges Leben - in Hotels konnte sie infolge der strikten Rassentrennung nicht unterkommen.
Ihre erste Aufnahme Downhearted Blues war die am besten verkaufte Blues-Platte der 20er Jahre (verkauft wurden wahrscheinlich gegen 2 Millionen Stück). Bessie Smith löste damit einen Hype auf Afroamerikanische Musik aus. Natürlich wurde sie für diesen Erfolg nie gerecht bezahlt.
Ihr Karrierehöhepungt auf Schallplatte erreichte sie 1925, als sie in New York fünf Songs mit Louis Armstrong und Fred Longshaw einspielte.
Ihre Schallplatten-Karriere geriet 1929 nach dem Schwarzen Donnerstag ins floppen. Der Blues war nun out, abgelöst vor allem durch den Swing.
1938 organisierte John H. Hammond ein Konzert für Bessie Smith in der Carnegie Hall. Leider kam es nicht mehr zu diesem Karriere-Relounch, da sie im Altern von nur 43 Jahren bei einem Autounfall ihr Leben verlor. Zum Ort und zum Hergang/Ablauf des Unfalls kursieren wilde Geschichten.

Modus: Act-Discog

Releases (10)

Songs (6) [P]

Medien (2)

Literatur (3)

Ausgelesene Interpreten

Ausgelesene Songwriter/-innen

Ausgelesene Produzenten

Ausgelesene Autor/-innen

Ausgelesene Regisseur/-innen von Videos

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