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Pitchfork: The 50 Best IDM Albums Of All Time

Titelbild von «Pitchfork: The 50 Best IDM Albums Of All Time»Untertitel: «From Aphex Twin to Squarepusher to Flying Lotus, here are the braindance greats»
Die Liste kommt mit einem Einführungstext von Simon Reynolds. Er schreibt über die Schwierigkeiten und die Ironie des Begriffs «IDM», kurz für «Intelligent Dance Music»: Da war die Prog-Falle - wenn eine Musik komplex und clever sein möchte, kann sie hineintappsen. Die Idee, den tanzenden Körper zurückzulassen, hat die Musik befreit, machte viele spannende Experimente möglich, war aber auch Ausdruck der weitum herrschenden Cyber-Utopie, die den Körper zu überwinden trachtete, um ganz Geist zu werden.
Am Anfang, 1993, gab es einen Kern von vier (Aphex Twin/Poligon Window/Richard D. James, Autechre, μ-Ziq/Mike Paradinas und The Black Dog) oder sechs Acts (plus Squarepusher und Luke Vibert/Wagon Christ/Plug). Sie waren alle Britisch.
IDM entwickelte sich rasch: Phase eins war noch mystisch, träumerisch, melodiös, Phase zwei, angeregt durch die vertrackten Beats von Jungle, nerdig, nervös oder exzessiv. Eine dritte Phase ging dann mit mit Breakcore und Glitchcore gar in Richtung Musik für Rudeboys - Elektronische Musik hatte ihre Punk-Revolution.

Quelle: Pitchfork: The 50 Best IDM Albums Of All Time (24. januar 2017)

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