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Expertenliste aus der Datenbank

Mojo Collection: 1946-1959

Mojo Collection (2007) Mojo Collection (2003) Mojo Collection (2000)Bedeutung
Die Mojo Collection ist die früheste Kanonliste, die in Buchform erschien. Vor der Mojo Collection kamen solche Listen nur in Musikmagazinen heraus. Auf sie folgende vergleichbare Unternehmungen stellen die Rolling Stone's 500 Greatest Albums Of All Time (2003 in der Zeitschrift, 2005 in Buchform) oder die 1001 Albums You Must Hear Before You Die (2005) dar. Ein noch früheres Beispiel eine Expertenliste in Buchform ist Soundcheck des deutschen Musikjournalisten Karl Bruckmaier von 1999. In Buchform fallen die Texte, die zu jedem Album geschrieben werden, meist länger aus als in Magazinen. Geschrieben wird über die Entstehungs- oder Wirkungsgeschichte, die Bedeutung des Albums im historischen Kontext und über alles, was sonst noch interessant ist.

Der Umfang der Liste von Mojo ist mit 592 Alben (Erstausgabe 2000, Bild links) etwas grösser als derjenige von Rolling Stone und um einiges kleiner als die 1001 Albums. Sie kommt in der dritten Auflage mit ihren 722 Alben ziemlich genau in die Mitte der beiden anderen Listen.
Die Mojo Collection enthält mehr britische bzw. europäische Musik als vergleichbare amerikanische Unternehmungen. Der Amzon Rezensent Michael Smith stellt polemisch fest: «This is a book for British folk-rock aficionados, punk rock lovers, art critics, and snobs.» Wenn man offen ist, kann man durch die Mojo Collection viel Überraschendes entdecken.

Editionsgeschichte
google spreadsheet logoDie Liste wurde zwei Mal aktualisiert, 2003 (dritte Ausgabe, Bild mitte) und 2007 (vierte Ausgabe, Bild rechts). Die Redaktion hat bei der Überarbeitung Titel ausgemustert und neue Alben ergänzt. Die Entwicklung dieser Kanonliste kann einem Google-Spreadsheet von Musikzimmer nachvollzogen werden.

Repräsentation als Musikzimmer-Liste
Die Mojo Collection in ihren drei Varianten mit den jeweils erfolgten Ergänzungen und Streichungen wird wie folgt in 15 Teillisten abgebildet: Zwölf Listen geben die Ursprungs-Version aus dem Jahr 2000 wieder. Zwei Teillisten enthalten die Ergänzungen der dritten und eine Teilliste diejenigen der vierten Ausgabe. Damit sind alle Alben, die je in der Mojo Collection enthalten waren, verzeichnet.

Quelle: Jim Irvin (Ed.): The Mojo Collection. The Ultimate Music Companion (London, 2000 und 2003 und 2007)

Übersicht

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