Cortney Harding: 2015: The Year of a Million Streaming Services

2015 will go down as the year that Apple, YouTube, and Jay Z all looked at the current music landscape and thought, “You know what the world needs? Another streaming service.”

All numbers aside, the market just isn’t that huge.


kritische Gedanken zu Streaming Services- => lesen (https://medium.com/cuepoint/2015-the-year-of-a-million-streaming-services-cb7343fb67e8#.i28t3s4v1)

YouTube – Eine Illustration des Portals zu den Möglichkeiten und Folgen für den Umgang mit Musik im Internet

Das Internet-Videoportal Youtube hat den Zugang zur Musik für jeden einzelnen Nutzer auf drastische Weise verändert und deren Erreichbarkeit massiv gesteigert. Youtube ermöglicht es jedem Nutzer, kostenlos (Musik-)Videos im Internet hochzuladen und anzuschauen.1 Das gesamte Online-Archiv an Videos ist dabei öffentlich zugänglich und für jeden Nutzer verfügbar. Es sind die Nutzer selbst, welche den Inhalt der Plattform bestimmen.

Nach Videos kann gesucht werden. Gefundene Inhalte können in einer Liste gesammelt werden. Für das Sammeln von Videodateien muss der User ein Konto eröffnen Ist erstmals ein Konto erstellt, bietet Youtube dem Nutzer auch die Möglichkeit, selbst Dateien hochzuladen und aktiv Einfluss auf den Content zu nehmen. Die hochgeladenen Videos können auch jederzeit wieder gelöscht werden.

Weil der Content der Plattform von jedem einzelnen User beliebig verändert werden kann, sind rechtliche Einschränkungen nötig, um die Kontrolle zu wahren. Es ist untersagt, Videos hochzuladen, deren Inhalte gegen das Urheberrecht verstossen. Videos mit anstössigem Inhalt können gemeldet werden, was eine Löschung zur Folge hat. Die rechtlichen Einschränkungen von Youtube sind auf der Webseite unter dem Punkt „Nutzungsbedingungen“ festgehalten.2

Mit der gesteigerten Erreichbarkeit und der erhöhten Verfügbarkeit von Musik, verändert Youtube das Musikhören in hohem Masse. Während der Inhalt des Onlineportals wächst, steht den Nutzern ein immer grösser werdendes musikalisches Archiv zu Verfügung. Die Nutzer werden dazu gedrängt, immer grössere Mengen an Musik zu konsumieren. Die Qualität von einzelnen musikalischen Werken rückt dabei in den Hintergrund ganz nach dem Motto: Quantität geht vor Qualität.3

Trotz der revolutionären Leistung, welche Youtube für den Konsum und die Erreichbarkeit von Musik erbracht hat, führt das Internetportal auch negative Folgen herbei.

(gi, sg, ys, bw)

  1. Wikipedia: Youtube. URL: http://de.wikipedia.org/wiki/YouTube (Abgerufen: 18.12.2013)
  2. Youtube: Nutzungsbedingungen. URL: http://www.youtube.com/t/terms (Abgerufen: 30.12.2013).
  3. Reynolds, Simon: Retromania. Pop Culture’s Addiction to Its Own Past. London: Faber and Faber Ltd, 2011, 56-62.