The Beatles Are A Big Hit On Spotify [Stats, Top Tracks] – hypebot

The Beatles Are A Big Hit On Spotify [Stats, Top Tracks] The Beatles finally made their streaming music debut on Christmas Eve, and Spotify is sharing stats from the first 2 days. The Beatles songs have been added to over 673k playlists in two days and 65% of The Beatles listeners on Spotify are under the age of 34.

UK: Most streamed tracks by The Beatles on December 24 and 25:

Come TogetherHey Jude  Here Comes the SunTwist and ShoutLet It BeI Want To Hold Your HandHelp!Love Me DoI Feel FineShe Loves You

GLOBAL: Most streamed tracks by The Beatles on December 24 and 25

Come TogetherLet It BeHey JudeLove Me DoYesterdayHere Comes The SunHelp!All You Need Is LoveI Want To Hold Your HandTwist And Shout

Source: The Beatles Are A Big Hit On Spotify [Stats, Top Tracks] – hypebot

New-York-Punk

Eine Playliste (Quelle: Musikzimmer)

Punk hatte zwei Einflüsse: Garagerock und Glamrock.

Garagerock war eine direkte Wirkung des Erfolgs der Beatles in den USA. Die Kids in den 60er-Jahren wollten reihenweise Musik machen, die so klang wie die Beatles klangen. Viele gründeten Bands, spielten in Kellern oder Garagen (daher der Name), wenige schafften es, einen Schallplattenvertrag zu erhalten bzw. falls sie einen erhielten, dann bei einem kleinen, lokal operierenden Label. Garagerock ist Partymusik ohne Ansprüche und ohne künstlerische Ambitionen. Garagerock ist dilettantische Do-It-Yourself-Musik von Amateuren.

Als Rock sich weiter und weiter entwickelte setzten in den 70er-Jahren Progressiverock-Bands wie Emerson, Lake and Palmer, Genesis, Yes die Standards. Es gab – wie oft in der Geschichte – Leute, die mit der neusten Entwicklung nicht einverstanden waren und die sich  nach der guten alten Musik sehnten. Einer dieser Leute war Musikkritiker Lenny Kaye, später Gitarrist der Patti Smith GroupLenny Kaye gab 1972 einen sehr einflussreichen Sampler mit dem Namen «Nuggets: Original Artyfacts From The First Psychedelic Era 1965-68» heraus, eine Compilation mit Garagerock-Hits aus den 60er-Jahren. Die Botschaft, die er mit dem Sampler verband, lautete: Rock (’n‘ Roll) brauche eine Verjüngungskur. Der Weg, den Progressive-Bands und Stadion-Bands (Led Zeppelin, z.B.) eingeschlagen hätten, sei falsch. Rock sei nicht Kunst-, sondern  Partymusik. Punk war diese Verjüngungskur der Rockmusik.


V. A. (Elektra) & V. A. (Rhino): «Nuggets: Original Artyfacts From The First Psychedelic Era 1965-68». Elektra 7E-2006, Rhino 75466 [2 LP, 4 CD], 1972.

Der andere Einfluss waren die New York Dolls, eine Glamrock-Gruppe. Glam war eine subkulturelle Bewegung in der Rockmusik der 70er-Jahre. Die Vertreter/-innen trugen starkes Makeup, auffällige Kleidung, Plateauschuhe. Die breite Masse dachte, das sei zur Show, Insider wussten, dass es um eine Faszination am «Genderbending» und Androgynität ging. Glamrock brach radikal mit der Rocktradition, die Authentizität als einen der höchsten Werte hatte. Im Glam verkörperten Musiker/-innen bewusst Rollen. Am bekanntesten für sein Rollenspiel war David Bowie. Weitere Acts dieser Stilrichtung waren T. Rex, The SweetRoxy MusicLou ReedIggy Pop oder teilweise Queen und Elton John.

http://youtu.be/WLZNBbxJ2xo?t=1m27s
David Bowie: Rock ’n‘ Roll Suicide (Live im Hammersmith Odeon 3. Juli 1973)

John Lennon & Yoko Ono (1971): Imagine

Mit gelassener Stimme richtet sich John Lennon an uns: Stell Dir vor, es gäbe keine Nationen, Religionen oder Privatbesitz für die Kriege ausgefochten werden. Die Botschaft ist mit schlichtem Klavierspiel unterlegt. Nach einem Drittel übernehmen zusätzliche im Videoclip nicht sichtbare Instrumente das musikalische Thema, ohne den langsamen Beat zu variieren. Damit zeigen die beiden Autoren, wie wichtig ihnen die Lyrics sind.

ImagineCoverWikipedia

„Imagine“-Cover

„Imagine“ wird von Beginn an als friedenspolitisches Statement rezipiert. In Prag wird mit der Prague Lennon Wall der politischste der früheren Beatles zum grossen Missfallen der kommunistischen Staatsbürokratie als Freiheitsidol verehrt. Die Tories entdecken später „Imagine“ für ihre konservative Revolution. Beim Tories-Parteikongress 1987 1 singt ein Chor „Imagine“ zu Ehren der konservativen UK-Premierministerin Margaret Thatcher. Obwohl sie als „Iron Lady“ 1982 den britisch-kolonialen Falklandkrieg gegen Argentinien zu verantworten hat. Dies zeigt auf, wie jedes Kunstwerk nach seiner Veröffentlichung eine eigene Biographie jenseits der ursprünglichen Intentionen der Autorenschaft erhält.
„Imagine“ bleibt für Suchende nach einer fortschrittlichen Alternative zur bestehenden Weltordnung ein musikalischer Bezugspunkt. Gleichgesinnte schmücken sich mit John Lennon-Che GuevaraT-Shirts als optisch-ideelle Fusion: „You may say I’m a dreamer – But I’m not the only one – I hope someday you’ll join us – And the world will live as one.”

Notes:

  1. Deen Weinstein in: Peddie, I.(Hrsg.): The Resisting Muse: Popular Music and Social Protest. 2006. Aldershort, England: Ashgante. p.13.

Danger Mouse – The Grey Album (2004)

Danger Mouse – The Grey Album

„The Grey Album“ von Produzent und DJ Danger Mouse ist ein Mash-Up-Projekt der besonderen Art. Fast alle erfolgreichsten Mash-Ups funktionieren nach dem Muster des Kontrasts und der Kollision, erklärt Reynolds.1 So ist dies auch bei Danger Mouse der Fall.  Sein „Grey Album“ kombiniert nämlich das „White Album“ (1968) der Beatles mit dem „Black Album“ (2003) von Jay-Z, womit der Kontrast bereits in den Namen der beiden verwendeten Alben ersichtlich wird. Einen Kontrast bilden zudem die beiden unterschiedlichen Musikstile Rock und Rap, welche Danger Mouse auf seinem Werk kombiniert. Als Kollision ist die Mischung deshalb zu bezeichnen, weil nicht irgendwelche Künstler aufeinander treffen, sondern zwei der erfolgreichsten in der Geschichte der populären Musik.

Die meisten Mash-Ups sind nach dem Prinip der Superimposition arrangiert, wobei der Gesang eines Lieds über den Groove und die Melodie eines anderen Lieds gelegt wird.2 In „The Grey Album“ ist es jeweils Jay-Z’s rappende Stimme, welche mit den Melodien der Beatles-Songs kombiniert wird. So werden zum Beispiel „Encore“ und „Glass Onion“ oder „99 Problems“ und „Helter Skelter“ gemixt. Dass solche Kombinationen funktionieren, erscheint im ersten Moment fragwürdig. Hingegen gelingt es Danger Mouse auf beeindruckende und überzeugende Weise, das ältere Album mit dem neueren zusammenzubringen. Seine Errungenschaft zeichnet sich dadurch aus, dass er die musikalischen Werke zweier Giganten der populären Musik neu interpretiert und einen modernen Sound aus ihrer Mischung kreiert. „The Grey Album“ befreit die Musik der Beatles von ihrer kanonischen Art und verleiht ihr mehr Schwung und Jay-Z’s kraftvolle Lyrics erhalten dabei jene ergänzende Hintergrundmelodien, die sie verdienen.3

(gi)


  1. Simon Reynolds (2011): Retromania. Pop Culture’s Addiction To its Own Past. Faber & Faber, S. 149-150.
  2. Ebd.
  3. Spin (2004): Review Danger Mouse Grey Album. URL: http://www.spin.com/reviews/danger-mouse-grey-album-wwwdjdangermousecom/ (Abgerufen: 26.11.2013)

Notes:

  1. Deen Weinstein in: Peddie, I.(Hrsg.): The Resisting Muse: Popular Music and Social Protest. 2006. Aldershort, England: Ashgante. p.13.

Ciccone Youth – The Whitey Album

Das siebte Album von Sonic Youth ist in vielerlei Hinsicht eine Collage verschiedener Ideen und Elemente. An der Oberfläche verweist die Benennung des Albums unmittelbar auf das „The BEATLES“ bzw. „The White Album“, das 1968 erschienen war. Ursprünglich hätte das Konzept der Gruppe darin bestanden, eines Tages eine Coverversion eben jenes Albums zu veröffentlichen. [1] Dieses Vorhaben schlägt sich dann aber nicht wirklich im Endprodukt nieder, da das Album gleichzeitig ein (ziemlich augenzwinkerndes) Tribut an Madonna und an den Pop der 80er-Jahre darstellen sollte [2]. Dies zeigt sich zunächst in der Namensgebung, da die Band für diese Veröffentlichung kurzerhand ein Pseudonym adaptierte und zwar Ciccone Youth, denn Madonna wurde im richtigen Leben auf Madonna Louise Veronica Ciccone getauft. Ausserdem ist ihr Gesicht in übergrosser Nahaufnahme als Frontseite des Albums zu sehen. Musikalisch wird die Imitation besonders in Into The Groovey offensichtlich, welches eine Coverversion von Madonnas Into The Groove darstellt und welches auch Samples aus dem Original verwendet [3].

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=gHZKaiuOvE0[/youtube]

Mit diesem Stil schliesst die Band an einen Trend der späten 80er-Jahre an, der aus ironischer Nachahmung, Covers und einem ausgeprägten Einsatz von Samplings bestand. In „The Whitey Album“ prallen die denkbar unterschiedlichsten Musikstile der 80er-Jahre aufeinander: der Punk-Untergrund und der Mainstream-Pop [4].

 

[1] SonicYouth. In: http://www.sonicyouth.com/mustang/lp/lp7.html (Abgerufen: 17.11.2013).

[2] Wikipedia. The Whitey Album. In: http://en.wikipedia.org/wiki/The_Whitey_Album (Abgerufen: 17.11.2013).

[3] Allmusic. In: http://www.allmusic.com/album/the-whitey-album-mw0000199600 (Abgerufen: 17.11.2013).

[4] Simon Reynolds (2011): Retromania. Pop Culture’s Addiction To its Own Past. Faber & Faber, S. 147ff.

Notes:

  1. Deen Weinstein in: Peddie, I.(Hrsg.): The Resisting Muse: Popular Music and Social Protest. 2006. Aldershort, England: Ashgante. p.13.

Laibach: Across the Universe (1988).

 Das Lied „Across the Universe“ stammt ursprünglich von den Beatles und wurde auf deren Album „Let it be“ im Jahr 1970 veröffentlicht. Paul McCartney und John Lennon schrieben den Song zwei Jahre zuvor in Indien.1 Die Zeilen des Songs sind überaus poetisch und formen als Ganzes ein Gedicht: Fliessende Wörter, Wellen der Freude, Bilder gebrochenen Lichts und ruhelose Gedanken bewegen sich kreuz und quer durchs Universum. Unterbrochen wird der Fluss des Gedichts nur durch das Mantra „Jai Guru Deva (Om)“ einerseits, was mit „glory to the shining remover of darkness“2 übersetzt werden kann, was aus der Transzendentalen Meditation stammt und durch die Aussage „nothing’s gonna change my world“ andererseits. Der angefügte Videoclip zum Lied zeigt Aufnahmen von den Beatles im indischen Rishikesh, unter Anderem beim Guru Maharishi Mahesh Yogi,3 den die Band im Jahr 1967 kennen lernte4 [youtube width=“600″ height=“350″]http://www.youtube.com/watch?v=Tjq9LmSO1eI[/youtube]

Während der Songtext völlig unverändert bleibt, entfaltet die slowenische Band Laibach im Video zu ihrem Cover von „Across the Universe“ aus dem Jahr 1988 eine völlig andere Dimension: Im Zentrum des Clips stehen die Leadsängerin, gekleidet in ein rotes, ans Mittelalter erinnerndes Kleid, und ein vierköpfiger Knabenchor in grüner Militäruniform. Höhlenmalereien, Tonplastiken, projizierte Tierschatten und eine künstlerische Skifahrerszene bilden den ersten Teil des Videos. Danach folgt ein zweiter Teil, bei dem ein dahinhüpfender Frosch durch ein Stiefelpaar auf Metallspringfedern zerdrückt wird. Dann kommen an Silchfäden aufgehängte Tiefseefische vor einer Meereswellen- und später Sternenhimmelkulisse ins Bild um dann abgelöst zu werden von der Sängerin in rot, die zwischen Pfützen und Wasservögeln stehend ihre Vocals performt. Der dritte Abschnitt des Clips besteht aus einem Skispringer im Flug und einer sich drehende Weltkugel – alles in schwarz-weiss. Der krönende Schlussteil zeigt einen schwarz-rot gekleideten Ritter in Naziuniform, der knatternd den letzten Ton des Liedes („Om“) von sich gibt. Diese Bilder stehen in grösst möglichen Kontrast zu denjenigen aus dem Video der Beatles.

Laibach zeichnete sich von Anfang an durch ihre interdisziplinarische Gesamtkunstwerk-Praktik aus. Durch ihre Bezüge auf avant-garde, Nazis und sozialen Realismus innerhalb ihres Kunstschaffens, erzeugten sie Kontroversen, die starke Reaktionen seitens politischer und staatlicher Autoritäten provozierten. Zudem griffen sie mit ihren Auftritten in Uniform das Thema der De-Individualisierung im existierenden System auf. Laibach erfand und definierte auch den Begriff „retro-avant-garde“. Mit diesem hinterfragten sie Inbesitznahme, Zitieren und Copyright, was sie in ihrer ad absurdum geführten Coverversion von „Across the Universe“ galaktisch gut demonstrieren.5.

Quellen:

  1. http://en.wikipedia.org/wiki/Across_the_Universe <18.11.13>
  2. http://www.introtomeditation.com/jaigurudeva.html <18.11.13>
  3. http://en.wikipedia.org/wiki/Transcendental_Meditation <18.11.13>
  4. http://www.beatlesbible.com/songs/across-the-universe/ <18.11.13>
  5. http://www.laibach.org/bio/<18.11.13>

Notes:

  1. Deen Weinstein in: Peddie, I.(Hrsg.): The Resisting Muse: Popular Music and Social Protest. 2006. Aldershort, England: Ashgante. p.13.

Forschungsbericht: Powerpop & Newwave

Power Pop & New Wave (ma)

Power Pop ist ein Musikstil, der Pop-Melodien mit lauter Power-Akkorden kombiniert. Seine wichtigsten melodischen Einflüsse können bis auf die Beatles, die Byrds und dem Gitarrensound von The Who zurückverfolgt werden. Der Stil dieses Genres charakterisiert sich durch relativ kurze Songs, eingängige Melodien und prominente E-Gitarren.[1]

Big Star

Big Star

Power Pop kann in drei verschiedenen Perioden aufgeteilt werden:

Die erste Phase liegt in den 1970er Jahren und beinhaltet Bands wie Badfinger, Strawberries, Cheap Trick und Big Star[2]. Die meisten dieser Gruppen orientierten sich an den Strawberries, da sie damals die einzige Power Pop Gruppe waren, die erfolgreiche Hit-Singles produzierten. Das Gemeinsame zwischen all diesen Bands ist ihre Liebe zu den Drei-Minuten-Pop-Songs.[3]

Die zweite Phase, die auch als kommerzieller Höhepunkt des Power Pops gilt[4], beginnt in den späten 1970er-Jahren und dauert bis zu den frühen 1980er-Jahren. Zu den typischen Vertretern dieser Zeit zählen Bands wie The Knack, The Beat und The Romantics. Ein spezielles Merkmal dieser Gruppen ist ihre Bekleidung, bei der häufig der Einfluss der British Invasion (einfarbige Anzüge, Kurzhaarfrisuren, schmale Krawatten) oder der Mod-Szene (maßgeschneiderten Anzügen und teurer Markenkleidung) zum Ausdruck kommt.[5]

In den frühen 80er Jahren erlebte der Power Pop seinen Niedergang, indem mehrere Bands ihr Ende fanden. Doch war dies nicht von langer Dauer und in den späten 1980er-Jahren begann sich eine neue Generation von Power-Pop-Bands zu bilden.[6]

The Posies

The Posies

Die dritte Periode beginnt offiziell in den 1990er-Jahren. Während dieser Periode zeichnet sich die Musik stark durch alternative Rock-Einflüsse aus. Künstler wie Matthew Sweet, Superdrag und The Posies gewinnen zu dieser Zeit an Popularität[7]. Viele der ursprünglichen Power-Pop-Gruppen beginnen mit der Aufnahme neuer Songs und dem Loslassen auf Independent-Labels.[8]

Power-Pop gehört zu den Trends, die sich am Längsten innerhalb der Popmusik gehalten haben. Seine Wirkung auf verschiedene Gruppen und auf verschiedenste Genres wie Alternativ Rock, Britpop, Post-Punk und Indie-Pop ist unbestritten[9].

Was der Power-Pop aus den früheren 70er Jahren und der New Wave in Verbindung setzt, sind die kurzen und eingängigen Lieder. New Wave (Neue Welle) ist eine dominierende Strömung in der britischen und amerikanischen Rockmusik, welche Mitte der 70er Jahren entstand. Ursprünglich gehörte New Wave zum Punk Rock, etablierte sich aber später als eigenständiges Genre.[10] Beeinflusst wurde dieses Genre von Pop

Musik, R&B und britischer Beat Musik. New Wave charakterisiert sich durch seine kurzen und druckvollen Songs, wie auch durch seine Sänger, die oft einen spiessigen Gesang haben.[11] (ma)

Quellen:

 

http://rateyourmusic.com/genre/Power+Pop/ (Abgerufen am 03.11.2013)
http://www.allmusic.com/subgenre/power-pop-ma0000002793 (Abgerufen am 03.11.2013)
http://de.wikipedia.org/wiki/Power_Pop (Abgerufen am 03.11.2013)
http://www.musicfilmweb.com/wp-content/uploads/2012/06/Big_Star2.jpg (Abgerufen am 03.11.2013)
http://internationaljukebox.net/img/bands/Posies(The)_01.jpg (Abgerufen am 03.11.2013)
http://www.ohfancy.de/blog/2011/05/28/specials-alles-zur-entstehung-und-geschichte-der-new-wave-musik/ (Abgerufen am 03.11.2013)
http://de.wikipedia.org/wiki/New_Wave (Abgerufen am 03.11.2013)

Bedeutende Bands (Power Pop / New Wave) (mj)

Pioniere und Interpreten des Power Pop und New Wave waren u.a. Bands wie The Beatles, The Move, Nick Lowe, Blondie und XTC.

The Beatles [1]

The Beatles sind eine Rock-Band aus Liverpool, gegründet 1960. Anfangs noch im Rock’n’Roll verwurzelt, wurden sie später Wegbereiter für Richtungen wie Power Pop oder New Wave. Vor allem ihr achtes Album, „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ brachte in der Musik eine Unterscheidung zwischen Pop und Rock hervor [2].

Als Hörbeispiel das erste Lied der Platte „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ mit gleichnamigen Song (Stand 05.11.2013):

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=7gwg_d3XZ5A[/youtube]

Bandmitglieder waren John Lennon, Paul McCartney, George Harrison, and Ringo Starr.

The Move [3]

The Move, gegründet 1965 in Birmingham, waren britische Vertreter des Rocks. Ähnlich zu den Beatles, waren auch sie Inspiration für Power Pop. Bands wie Utopia übernahmen gleich ein ganzes Lied („Do Ya“) auf eines ihrer Alben. Das Original ist auf der B-Seite der 1972 erschienen Single „California Man“ zu finden.

Ein Eindruck zum Lied „Do Ya“ gibt das folgende Video (Stand 05.11.2013):

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=kuRvumUxMMI[/youtube]

Die Gründungsmitglieder waren Roy Wood, Bev Bevan, Chris Kefford, Carl Wayne und Trevor Burton.

Nick Lowe [4]

Nick Lowes erstes Album war „Jesus of Cool“ (1978). Für den Release der Platte in den USA wurde sie auf „Pure Pop for Now People“ umgetauft. Als bekannter Interpret des Power Pop und New Wave, ist er vor allem auch in der Pub Rock Szene gross geworden. Als Songwriter hat er auch Hits komponiert, wie „What’s so Fun about Peace Love and Understanding“ (für Elvis Costello), die heute noch von Künstlern [5] neu interpretiert werden.

Der Song „Tonight“ von der Platte „Jesus of Cool“ (Stand 05.11.2013):

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=c3dTc4kyIOU[/youtube]

Blondie [6]

Diese amerikanische Gruppe machte Power Pop und New Wave bekannt. 1974 gründeten Chris Stein und Deborah Harry die Band. Ihr zweites Album, „Plastic Letters“ (1978), legte auch das Fundament für eine erfolgreiche UK-Tour, womit sie auch in Europa Fuss fassen konnten. 1982 löste sich die Gruppe auf, wobei sie 1997 ein erfolgreiches Comeback feiern durften.

Das Video zeigt das Lied „(I’m Always Touched by Your) Presence, Dear“ vom Album „Plastic Letters“ (Stand 05.11.2013):

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Bv_id8iEzUM[/youtube]

XTC [7]

Wenn auch nicht die bekannteste Band im Bereich New Wave konnten XTC doch Zeichen setzen. Mit „Drums and Wires“, inklusive der Single „Making Plans for Nigel“, fassten sie in den UK album und U.S. Billboard album charts Fuss. 1976 einigten sich die Mitglieder auf den Namen XTC; die Band war geboren.

„Making Plans for Nigel auf Drums and Wires“, ein schönes Beispiel für XTC und New Wave (Stand 05.11.2013):

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=s29RKnB7l7o[/youtube]

(mj)

Quellen:

[1] http://en.wikipedia.org/wiki/The_Beatles

[2] Simon Reynolds (2012): Retromania. Pop Culture’s Addiction To its Own Past. Faber & Faber. 259.

[3] http://en.wikipedia.org/wiki/The_Move

[4] http://en.wikipedia.org/wiki/Nick_Lowe

[5] http://www.youtube.com/watch?v=Sk0zmMN2J9M

[6] http://en.wikipedia.org/wiki/Blondie_(band)

[7] http://en.wikipedia.org/wiki/Xtc

Literaturen (lb)

Allmusic liefert allgemeine Definitionen für die beiden Genres;

Power Pop wird als Hybridstil bezeichnet, der den Hardrock-Klang von The Who, die Melodizität der Beatles und Beach Boys mit den “ringing guitars” von den Byrds verkörpert, dessen Höhepunkt in den späten 70’s und frühen 80’s erlebte:
http://www.allmusic.com/style/power-pop-ma0000002793

New Wave, in derselben Zeit, war ein Oberbegriff für die Musik die dem Punk Rock direkt folgte, die weniger artsy und unkonventioneller als Post-Punk und mehr als Pop-Musik stand:
http://www.allmusic.com/style/new-wave-ma0000002750

Obwohl man beide Begriffe in vielen Artikeln findet, gibt es grundsätzlich nicht allzuviel Literatur, die sich direkt mit Power-Pop oder New-Wave als Musikstil befasst.
1997 wurde «Power Pop: Conversations with the Power Pop Elite» publiziert, das hauptsächlich Interviews mit wichtigen Vertretern des Stils beinhaltet. Zehn Jahre später wurde «Shake Some Action: The Ultimate Power Pop Guide» publiziert, das ausserdem noch eine Essaysammlung beinhaltet.
Online findet man auch den Blog “PowerPop”(1), der sich dem Power-Pop und seinen Derivaten widmet.

(1) http://powerpop.blogspot.ch (11.11.13)
http://en.wikipedia.org/wiki/Power_pop

Borack, John M. (2007). Shake Some Action: The Ultimate Power Pop Guide. Not Lame Recordings. p. 8. ISBN 0979771404. Retrieved November 26, 2012.

Dodd, Philip (2005). The Book of Rock: From the 1950s to Today (Paperback ed.). Thunder’s Mouth Press. pp. 36, 109. ISBN 978-1-56025-729-5.
http://powerpopoverdose.blogspot.chhttp://powerpop.blogspot.chhttp://www.lastfm.de/tag/powerpophttp://www.poptanke.dehttp://www.avclub.com/articles/a-beginners-guide-through-the-heyday-of-powerpop-1,86527/http://power-pop.tumblr.comhttp://ericcarmen.com/forums/index.php?/topic/23974-power-pop-documentary/

Chabon, Michael. „Tragic Magic: Reflections on Power Pop“. Retrieved 30 March 2013.
http://michaelchabon.com/uncollected/musical/tragic-magic/ 
(lb)

 

Fazit

Power Pop und New Wave sind Musikgenres, die sich bereits in ihren Anfängen auf frühere Stile beriefen und massiven Einfluss bis in die Gegenwart haben. Power Pop und New Wave können als entgegengesetzt Musikgenres beschrieben werden. Während Power Pop von kurzen schnellen Stücken lebt, die nur schlicht instrumentalisiert sind, geschieht im New Wave gewissermassen das Gegenteil. Bedeutende Interpreten des Power Pop sind zum Beispiel viele Bands der 1990er-Jahre, die Elemente des Power Pop in den Indie übernommen haben: Guided by Voices, Dinosaur Jr. oder Pavement. Der New Wave hingegen zeichnet sich durch komplexe Songstrukturen, den Einsatz von Synthesizern und allgemein durch längere Stücke aus. Die Rechereche hat ergeben, dass wissenschaftliche Literatur nur selten zu finden ist und der Schwerpunkt auf mehr oder weniger professionellen Blogs und historisierenden Bildbänden/Coffetable-Books liegt. Die Theoretisierung der Popmusik ist rudimentär ausgeprägt, was eventuell an dem vergleichsweise jungen Alter der modernen Popmusik liegen mag. (THE)

 Literaturverzeichnis (THE):

[1] http://rateyourmusic.com/genre/Power+Pop

[2] http://rateyourmusic.com/genre/Power+Pop

[3] http://www.allmusic.com/subgenre/power-popma0000002793

[4] http://de.wikipedia.org/wiki/Power_Pop

[5] http://de.wikipedia.org/wiki/Power_Pop

[6] http://www.allmusic.com/subgenre/power-pop-ma0000002793

[7] http://rateyourmusic.com/genre/Power+Pop

[8] http://www.allmusic.com/subgenre/power-pop-ma0000002793

[9] http://de.wikipedia.org/wiki/Power_Pop

[10] Reynolds, Simon (2012): Retromania. Pop Culture‘s Addiction To its Own Past. Faber & Faber, 259.

 

Notes:

  1. Deen Weinstein in: Peddie, I.(Hrsg.): The Resisting Muse: Popular Music and Social Protest. 2006. Aldershort, England: Ashgante. p.13.

Flying Lizards: Money (That’s What I Want) (1980)

flyinglizards

Beinahe sechzig Coverversionen sind von Janie Bradfords und Berry Gordys „Money (That’s What I Want)“ bekannt1. Barrett Strongs Erstinterpretation aus 1959 ist beschwingter R’n’B im Stile von Ray Charles – weiblicher Backgroundchor und Handclaps inklusive.
Vier Jahre danach interpretierten die Beatles den Song. John Lennon übernahm den gesanglichen Lead – und obschon eine Prise Ironie sich wie stets in seinen Gesang einschleicht, so ist historisch doch eher das Gegenteil zu vermuten: Ja, die Beatles wollten die Kohle, sie wollten reich werden, sie äussern keinen „rock-and-roll existentialism“2, sondern proklamieren mittels des Songtextes ganz klar, was sie sich vom vielen Geld erwarten („I wanna be free!“)

Sechzehn Jahre später: Margaret Thatcher ist Premierministerin Grossbritanniens, ihr ökonomisches Prinzip nennt sich Monetarismus. Den Flying Lizards, einer experimentellen Band um den Produzenten David Cunningham, kam der Song „Money“ gerade recht, um sich auf’s Gebiet der politischen Satire zu wagen.3 Deborah Evans‘ unterkühlter Gesang – so diametral zu Lennons aufbegehrendem Schreien – sowie die spartanische Instrumentierung mit schepperndem Rhythmus und diversen found sounds unterstreichen akustisch die Ironie, mit welcher die Band ihre Interpretation des Songs zum Besten gibt. Auch das Working-Class-Wohnungs-Setting des dazugehörigen Videos erscheint angesichts der Intentionen sehr passend.

  1. http://www.secondhandsongs.com/performance/274762 (Abgerufen: 11.11.13).
  2. Macdonald, Ian: Revolution In The Head. The Beatles‘ Records And The Sixties. London: Vintage Books 2008; 89.
  3. Reynolds, Simon: Rip It Up And Start Again. Postpunk 1978-1984. London: Faber & Faber 1984; 210.

Notes:

  1. Deen Weinstein in: Peddie, I.(Hrsg.): The Resisting Muse: Popular Music and Social Protest. 2006. Aldershort, England: Ashgante. p.13.

Werkbeschreibung: The Beatles – The white Album (THE BEATLES) (ma)

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The Beatles – The White Album (The Beatles) 1968

Das neunte offizielle britische und das fünfzehnte amerikanische Album von den Beatles, „THE BEATLES“, wurde im Jahre 1968 veröffentlicht. Das war das erste volle Album-Projekt der Band seit dem Tod ihres Managers Brian Epstein und zählt zu den meistverkauften Alben aller Zeiten (mehr als 20 Millionen Kopien).

Aufgrund seines weissen und schlichten Designs, das von Richard Hamilton entworfen wurde, wird es auch „Das weisse Album“ („The White Album)“ genannt. Das ist die einzige Hülle eines Beatles Studioalbums, auf der nicht die vier Mitgliedethe-beatles-e28093-white-albumr der Band zu sehen sind.

Das „White Album“ bleibt in der Musikgeschichte dasjenige Album der Band, das die meisten Auszeichnungen der RIAA (Recording Industry Association of America) in den USA erhalten hat. Es wurde in der deutschen Ausgabe des Rolling Stone Magazins  auf Platz 5 der besten Alben aller Zeiten platziert.

In „The White Album“ handelt sich um eine Sammlung von Liedern in unterschiedlichen Stillen:Psychodelica, Rock `n` Roll, Blues etc.. Genau diese Vielseitigkeit wird von vielen Kritikern zugleich als die grösste Stärke und Schwäche des Albums bezeichnet. Das Weisse Album ist weniger ein Gruppenprojekt, als eine Vermischung von individuellen Auftritten. Lieder wie Back in The U.S.S.R, Bungalow Bill oder Rocky Racoon entsprechen der typischen Rock`n`Roll Tradition und zählen zu den Klassikern der Gruppe.

Das „White Album“ entstand in der Spätphase der Beatles, indem sich das Ende der Band langsam abzeichnete. Allein die Tatsache, dass dies das einzige Doppelalbum des Bands ist, weist darauf hin, dass die Unstimmigkeiten innerhalb der Band grösser wurden.

Quellen:

Reynolds, Simon: Retromania. Pop Culture′s Addiction To Its Own Past. Faber and Faber   Ltd, 2011, 453-460.

http://www.thewhitealbumproject.com/ (Abgerufen am 27.10.2013)

http://de.wikipedia.org/wiki/The_Beatles_(Album) (Abgerufen am 27.10.2013)

Bildverzeichnis:
http://palabrasdealgodon.files.wordpress.com/2012/11/the_beatles_-_white_album_disco1-2.jpg (Abgerufen am 27.10.2013)

http://bettylivin.files.wordpress.com/2012/05/the-beatles-e28093-white-album.jpg (Abgerufen am 27.10.2013)

Notes:

  1. Deen Weinstein in: Peddie, I.(Hrsg.): The Resisting Muse: Popular Music and Social Protest. 2006. Aldershort, England: Ashgante. p.13.