The Beatles Are A Big Hit On Spotify [Stats, Top Tracks] – hypebot

The Beatles Are A Big Hit On Spotify [Stats, Top Tracks] The Beatles finally made their streaming music debut on Christmas Eve, and Spotify is sharing stats from the first 2 days. The Beatles songs have been added to over 673k playlists in two days and 65% of The Beatles listeners on Spotify are under the age of 34.

UK: Most streamed tracks by The Beatles on December 24 and 25:

Come TogetherHey Jude  Here Comes the SunTwist and ShoutLet It BeI Want To Hold Your HandHelp!Love Me DoI Feel FineShe Loves You

GLOBAL: Most streamed tracks by The Beatles on December 24 and 25

Come TogetherLet It BeHey JudeLove Me DoYesterdayHere Comes The SunHelp!All You Need Is LoveI Want To Hold Your HandTwist And Shout

Source: The Beatles Are A Big Hit On Spotify [Stats, Top Tracks] – hypebot

Cortney Harding: 2015: The Year of a Million Streaming Services

2015 will go down as the year that Apple, YouTube, and Jay Z all looked at the current music landscape and thought, “You know what the world needs? Another streaming service.”

All numbers aside, the market just isn’t that huge.


kritische Gedanken zu Streaming Services- => lesen (https://medium.com/cuepoint/2015-the-year-of-a-million-streaming-services-cb7343fb67e8#.i28t3s4v1)

Music 360 – 2015 Highlights

Whether we’re in the car, at work, working out or surfing the web, we love listening to music. Ninety-one percent of the national population listens to music, spending more than 24 hours a week listening to their favorite tunes. While total listening figures are roughly the same as last year, how we access and engage with music is changing. Recorded music sales are down, but streaming is surging, listening on smartphones is increasing and interest in live music continues to grow, even when we can’t be there in person.

YOU STREAM, I STREAM

The streaming story continues to grow, with 75% of the population saying they listen to music online. When selecting a music streaming service, over 8 in 10 respondents cite cost and ease of use as the most important factors, followed by over 7 in 10 who say the song library is important.

Source: Music 360 – 2015 Highlights

Why the Pandora, Rdio Deal Makes a Lot of Sense [Cortney Harding] – hypebot

Im November 2015 kauft Pandorra Rdio für $75 Millonen. Damit wird Pandorra einer der grössten Streaming Player neben Apple Music, Deezer und Spotify.

Was gegenwärtig passiert, ist die Integration von Streaming Services wie vor vielen Jahren Labels sich zusammengeschlossen haben. Am Ende ist zu vermuten werden zwei, drei oder vier sein, die den Kuchen unter sich teilen.

Hier der Blogpost von Cortney harding bei Hypebot:

Pandora has acquired the assets of music streamer Rdio for$75 million and will use them to add to its paid offerings. Does the deal make sense and should it worry Spotify, Apple Musicand others.  Music industry consultant Cortney Harding says yes to both and explains why.

Source: Why the Pandora, Rdio Deal Makes a Lot of Sense [Cortney Harding] – hypebot

Winstons für «Amen, Brother» endlich bezahlt – aus Fundraising-Kampagne

Wo das Gesetz systematisch versagt, Gerechtigkeit zu schaffen, können beizeiten verantwortungsvolle Menschen etwas kompensieren. Eine schöne Geschichte: Der nach dem Funk-Stück genannte «Amen-Break» ist die Mutter aller Breakbeats. Dieser Drum-Break wurde gesampelt und im Hip-Hop und in der englischen Breakbeat-Musik abertausende Male verwendet – ohne dass Tantiemen an Band oder Drummer geflossen wären. Das Stück war selbst ein instrumentales Cover und auf Drum-Breaks besteht sowieso kein Recht auf Autorschaft und auf die damit verbundenen Verwertungsrechte.

Man wusste schon lange von dieser Ungerechtigkeit und so haben die beiden britischen DJs Martyn Webster und Steve Theobald eine Fundraising-Kampagne (Gofoundme) geschaltet, durch die die Band, bzw. das einzige überlebende Gruppenmitglied, der im Stück nicht singende Sänger Richard Spencer endlich, endlich 24’000£ erhielt. Der Drummer Gregory Cylvester ‚G. C.‘ Coleman verstarb leider zu früh für diese kompensatorische Genugtuung.


Winstons: «Amen, Brothers». Text und Musik: Gregory Coleman & Richard Spencer. Nachweis (Album): Metromedia MD 1010, 1969.

Produktions- und Verwertungsbedingungen von Musik im Internetzeitalter

Wenn man den Zustand und die Situation der Musikindustrie der Gegenwart analysiert, dann werden zumeist Verkaufszahlen angeschaut und die Geschichte erzählt, wie sich Musik, seit sie entmaterialisiert ist, nicht mehr verkaufen lässt.

US Recorded Music Revenue Dollars per Capital – siehe PUBLISHING IN THE DIGITAL ERA. A Bain & Company study for the Forum d’Avignon

Wenn man die Produktions- und Rezeptionsbedingungen der Gegenwartsmusik mit breitem soziologischem Fokus untersucht, erkennt man schnell, dass es noch immer unzählige Musikmillionäre gibt und dass die Musikindustrie eigentlich gute Kennzahlen produziert. Die Produktpolitik hat sich sehr stark verschoben (Lizenzierung und Livekonzerte sind heute einträglich und nicht der Verkauf von Tonträgern). Man hat auch die Ahnung, dass die Schere zwischen denen, die mit Musik reich werden und denen, die nicht davon leben können, grösser wird (ein Spiegel der Gesellschaft, in der die Schere der Einkommensverteilung grösser wird).
Historisch ist die Vermarktung von Musik eng an die Leitmedien einer Zeit gebunden. Als Radio in den 20er-Jahren aufkam, gab es zunächst einen Zusammenbruch der Plattenverkäufe, dann aber beflügelte das neue Medium den Absatz. In den 50er-Jahren wurde dann das Formatradio erfunden, was wiederum positive Effekte auf die Verkaufszahlen von Musik hatte, weil der nach Generationen und musikalischen Vorlieben/Geschmacksrichtungen differenzierte Markt im Rahmen der Formate überschaubar blieb. In den 80er-Jahren waren es MTV, seine Nachfolger und Ableger, die massgeblich beim Verkauf von Musik mitwirkten, wenigstens bei der jungen Generation. Heute gehören Streaming-Plattformen wie Youtube, Vimeo oder Soundcloud zu den wichtigsten Leitmedien der Musikdistribution. Diese Medien sind nicht durch Formate organisiert, sondern durch soziale (Follower, Peers) und Empfehlungslogiken (Tags, Playlisten, Blogs, Kanäle).
Vorhaben: (1) Die soziologsichen, juristischen, musikwirtschaftlichen, marketingmässigen Produktionsbedingungen der heutigen Absatzkrise analysieren (Vorbild sind dabei die Arbeiten von Richard Peterson über das Aufkommen von Rock’n’Roll.1)
(2) Die Geschichte der Verbindung von Musikindustrie und Leitmassenmedien kurz darstellen.
(3) Hauptfragestellung beantworten, wie eine Formatisierung der Streaming Media Dienste vorgenommen werden könnte.
Vermutung: Streamingmedia haben es verpasst, an die traditionellen Formate anzuknüpfen. Die Betreiber von Musikplattformen investieren Millionen für das Erkennen von Trends oder für die Verbesserung der Empfehlungsfunktionen (Spotify kaufte am 6. März 2014 für 25.6 Millionen Dollar Echonest, den führenden Musikdiscoverydienst im Netz, der grösste Teile aller Musikdaten im Netz akkumuliert hat, Apple kaufte den Zane Lowe, den bekanntesten Radio DJ Englands ein, um vergleichbare Zwecke zu erreichen wie Spotify mit Echonest 2). Die ins Hundertste und Tausendste zerfallenen Musikservices und Medien im Internet müssten durch geschickte Zusammenschlüsse von Services zu rentablen Plattformen integriert werden. Und die Musikindustrie muss partnerin dieser Services werden, wie sie Partnerin der Radios war. Wie wäre eine solche Integration anzustellen?
Dies wäre ein Vorhaben aus dem ich ein Buch, eine Habil oder eine Produkt entwickeln könnte …

Notes:

  1. Richard A. Peterson (1990): «Why 1955? Explaining The Advent Of Rock Music». In: Popular Music, Vol. 09 Iss. 01, pp. 97-116, Cambridge University Press
  2. siehe: Mark Mulligan: Why Zane Lowe Could Do More For Discovery At Apple Than Echonest’s $25.6 Million Does For Spotify, Music Industry Blog, 17. Februar 2015

Musikverkäufe 2014

Drei grosse rote Pfeile, die abwärts zeigen bringen in einem Hypebot-Post3 zum Ausdruck, was 2014 mit den Musikverkäufen passiert ist. Sie fielen weiter.4
Das ist allerdings KEINE Katastrophe, denn Musikverkäufe, wie wir sie vor der digitalen Revolution als Verkauf physikalischer Tonträger kannten, werden weitgehend verschwinden. Auch der Markt für MP3-Dateien hat wenig Zukunft. Dass diese Verkaufszahlen sinken ist ganz natürlich und keine Katastrophenmeldung wert. Ich weiss nicht, warum sich die Musikindustrie und der Musikjournalismus dermassen auf diese fallenden Zahlen kaprizieren. Es ist wie in der Politik und der Gesellschaft: Man hat sich seit geraumer Zeit in der Krise, den Systemzwängen und einer umfassenden Perspektivenlosigkeit eingerichtet, um Vorteile zu erlangen, um Steuern zu sparen (Banken zum Beispiel) oder in der Eile entlassen zu können, ohne dabei den Anstand zu bewahren. Nach aussen befindet man sich in der Krise und hinten herum sahnt man ab. Nur so kann die Schere zwischen Arm und Reich so schnell wieder grösser werden. Aber ich will daraus gar kein moralisches Problem machen. Ich denke nur, dass die Musikindustrie sich selber im Weg steht, ein gesundes Mass zu finden und dort zu funktionieren, ohne ständig die Krise auszurufen oder die Konsument/-innen zu kriminalisieren.

Wakeupcall: «Fellers, it’s 2015, time to open your eyes!» Für mich sind fallende Verkaufszahlen ein Zeichen des Fortschritts auf unserem Weg zum funktionierenden digitalen Musikmarkt. Die Zahlen wären eigentlich eine Erfolgsmeldung, denn die «Overall On-Demand (Audio+Video) Streams» – so heissen Angebote wie Spotify und Deezer in der Marktforschung – stiegen von 106 Milliarden (2013) auf 164 Milliarden.

Eine kleine für Musikliebhaber/-innen nicht unwesentliche Nebengeschichte ist diejenige der Vinyl-Verkäufe, die 2014 weiter angestiegen sind – um sage und schreibe 52%! Somit machen Vinyl-Verkäufe nun schon 6% aller Tönträgerverkäufe aus.5

Die am meisten verkauften Alben von 2014 sind:
– Taylor Swift: 1989 (3’660’000)
– Frozen Soundtrack (3’530’000)
– Sam Smith: In The Lonely Hour (1’130’000)
– Pentatonix: That’s Christmas To Me (1’140’000)6

Notes:

  1. Richard A. Peterson (1990): «Why 1955? Explaining The Advent Of Rock Music». In: Popular Music, Vol. 09 Iss. 01, pp. 97-116, Cambridge University Press
  2. siehe: Mark Mulligan: Why Zane Lowe Could Do More For Discovery At Apple Than Echonest’s $25.6 Million Does For Spotify, Music Industry Blog, 17. Februar 2015
  3. siehe: http://www.hypebot.com/hypebot/2015/01/2014-music-sales-down-in-almost-every-category-year-end-stats.html (2.1.15)
  4. siehe auch: Hugh McIntyre: By The Numbers: How Did the Music Industry Do in 2014? (abgerufen 3. Februar 2015)
  5. siehe z.B. http://allhiphop.com/2015/01/01/vinyl-sales-hit-all-time-high-in-2014/ (2.1.15)
  6. siehe: http://www.stereogum.com/1726946/taylor-swift-beats-frozen-as-2014s-top-selling-album-jack-white-sells-the-most-vinyl/news/ (3.1.15)