Musikerbiografie fürs Schulbuch

Roger McGuinn Gründungs- und Langzeitmitglied  bei den Byrds sagt in einem Interview, das Mojo Magazine in der April-Ausgabe 2017 abdruckt: «I didn’t pay much attention to music until I heard Heartbreak Hotel. The transistor radio had just come out and I’d ride my bike around Chicago and listen to it. It was the drama of the song – and that really fabulous echo. I asked for a guitar after I heard it and got one.» (p. 44).

Es klingen gleich mehrere Themen in dieser Aussage an, die aus dem Geschichtsbuch zur Populären Musik, dem Kapitel «Rock ’n‘ Roll» stammen könnten:

  1. Von Elvis Presley geht eine magnetische Kraft aus: Wer ihn als junger Mensch hört, wird mitgerissen. Einige greifen selbst zu einer Gitarre und aus diesen Jungs rekrutieren sich die Rock-Musiker der nächsten Generation.
  2. Man hört Rock ’n‘ Roll im Transistorradio. Dieses neue Gadget gibt Teenagern ein eigenes Medium (während die Familie vor dem TV versammelt ist) und dieses ist mobil, d.h. es kann im Auto und unter der Bettdecke gehört werden, an Orten, die entweder ganz privat sind oder an denen Jugendliche unter sich sind.
  3. Das Echo von Heartbreak Hotel war ein Sound-Merkmal, das viele Rock-’n‘-Roll-Stücke gemeinsam hatten. Slapback-Echo, erzeugt durch eine zweite Tonbandmaschine oder das Echo aus dem Echo-Raum des Aufnahmestudios, ergaben einen «Signature Sound» von Rock ’n‘ Roll.

Why Fans Pay For Streaming Music And What Makes Them Convert From Free [STUDY] – hypebot

Eine Umfrage zeigt, warum Free-Trial-User von Streaming Services zu zahlenden Usern konvertieren .:

Why Fans Pay

Source: Why Fans Pay For Streaming Music And What Makes Them Convert From Free [STUDY] – hypebot

Was mich erstaunt: Werbefreiheit ist wichtiger als die Möglichkeit, die App auf Mobilgeräten zu benutzen. Dabei wird von der jungen Generation häufig gesagt und geschrieben, dass sie sich an die Vermengung von Werbung und Content gewöhnt habe. Offenbar sind doch fast ein Drittel der Leute für das Thema sensibel!

Schauen Sie sich den ersten Grund mal genau an! Er ist schwach. Man könnte fast vermuten, die Leute wissen nicht, warum sie zahlen. Das ist gefährlich, weil sie genau so leicht wieder abspringen können. Spotify et al. müssten hier vermutlich mehr kaufbestätigende Werbung machen. Verkäufertraining, Basiskurs! Sag dem Kunden, warum er eben das für ihn beste Produkt gekauft hat und warum er die Kaufentscheidung so getroffen hat.

The Beatles Are A Big Hit On Spotify [Stats, Top Tracks] – hypebot

The Beatles Are A Big Hit On Spotify [Stats, Top Tracks] The Beatles finally made their streaming music debut on Christmas Eve, and Spotify is sharing stats from the first 2 days. The Beatles songs have been added to over 673k playlists in two days and 65% of The Beatles listeners on Spotify are under the age of 34.

UK: Most streamed tracks by The Beatles on December 24 and 25:

Come TogetherHey Jude  Here Comes the SunTwist and ShoutLet It BeI Want To Hold Your HandHelp!Love Me DoI Feel FineShe Loves You

GLOBAL: Most streamed tracks by The Beatles on December 24 and 25

Come TogetherLet It BeHey JudeLove Me DoYesterdayHere Comes The SunHelp!All You Need Is LoveI Want To Hold Your HandTwist And Shout

Source: The Beatles Are A Big Hit On Spotify [Stats, Top Tracks] – hypebot

Music 360 – 2015 Highlights

Whether we’re in the car, at work, working out or surfing the web, we love listening to music. Ninety-one percent of the national population listens to music, spending more than 24 hours a week listening to their favorite tunes. While total listening figures are roughly the same as last year, how we access and engage with music is changing. Recorded music sales are down, but streaming is surging, listening on smartphones is increasing and interest in live music continues to grow, even when we can’t be there in person.

YOU STREAM, I STREAM

The streaming story continues to grow, with 75% of the population saying they listen to music online. When selecting a music streaming service, over 8 in 10 respondents cite cost and ease of use as the most important factors, followed by over 7 in 10 who say the song library is important.

Source: Music 360 – 2015 Highlights

Garagerock- und Postpunk-Revival anders gedacht

In der (Alternative-)Rock-Musik gibt es in den Noughties, den Nullerjahren, zwei Retro- oder Revival-Megatrends: Garagerock-Revival und Postpunk-Revival. Beide trugen zum Beispiel dazu bei, dass Alternativerock wieder von grossstädtischen Hipsters gehört wurde, wo diese ein paar Jahre zuvor noch in der elektronischen Tanz- und Listening-Musik «immerdiert» waren (es gibt dieses Wort natürlich nicht, es müsste es geben, weil ich «völlig in etwas eingetaucht-sein» sagen will). Man lebte in einer Clubkultur und in den Clubs lief in den 90er Jahren ausschliesslich elektronische Musik.

Vielfach werden die beiden Revival-Megatrends als Retro-Phänomen wahrgenommen, als konservativer Backlash einer neuen Generation, die nur noch mit den Ideen hausierten, die Ihre Eltern haben mochten als sie noch jung waren, anstatt etwas Eigenes auf die Beine zu stellen.

Doch vielleicht kann man das anders denken: Es gab eine Sehnsucht nach Leuten, die ein Instrument spielen, statt wie die DJs nur an ein paar Knöpfen drehen (und dazu manchmal mit ihren Gesten Zauberlehrling-gleich vorgaben, sie kontrollieren Musik und tanzende Masse zugleich). Vielleicht waren die beiden Revivalgenres mehr ein Neuanfang als eine Wiedergeburt.

Vielleicht ist die Namensgebung für diese Genres missglückt. Vielleicht ist die Namensgebung mehr an den radikal neuen medialen Bedingungen orientiert als and er Beschreibung der Musik! Ich meine, dass «Revival» ja die Tatsache bezeichnen könnte, dass jetzt Archive da waren (damals noch private Archive, die im Rahmen von Mailinglisten und Filesharing gewachsen sind), in deren Kraftfeld die neue Musik entstanden ist. Wenn das nämlich so wäre, dann wären die neuen Genres keine Rückwärts-Wendungen, wie es Rückwärtswendungen früher gab, von Leuten in Szene gesetzt, die der Überzeugung waren, dass die früheren Zeiten und ihre Musik besser waren als die Gegenwart und die Gegenwartsmusik. Aus solcher Nostalgie kamen Rockabilly-, Ska-, Mod- und frühere Garagerock-Revivals zustande.

Man müsste diese Hypothese untersuchen, man müsste in Bandinterviews, bei Auftritten schauen, ob da Nostalgie als Motiv genannt wird, ob Inszenierungen vorliegen, die als nostalgisch bezeichnet werden müssen usw.

Was ist und wozu dient ein Kanon der modernen Musik?

Eine Liste mit essentiellen Werken

Ein Kanon ist eine Sammlung mit Werken (Alben, Songs, Videos, Büchern/Texten), die als essentiell oder verbindlich angesehen werden (siehe Wikipedia am Beispiel der Literatur). Auf Musikzimmer finden Sie verschiedene Listen, die einen kanonischen Anspruch für die Rock- und Popmusik erheben können (auch wenn sie das nicht explizit tun):

Ein solcher Kanon der modernen Musik, des Jazz, des Rocks, des Pops besteht demnach aus der Aufzählung von Alben oder Songs, die als essentiell oder verbindlich gelten dürfen. Doch: Was heisst «essentiell», was «verbindlich»? Und: Für wen ist der Kanon essentiell bzw. verbindlich? Und schliesslich die pragmatische Frage: Was machen wir mit einem Kanon bzw. was zieht diese Verbindlichkeit nach sich?

Sinn und Unsinn des Kanons

Vermutlich stammt die Idee eines Kanons ursprünglich aus der Theologie, wo verschiedene Schriften, die sich inhaltlich teils widersprachen, zu einer verbindlichen Bibel zusammengestellt wurden, um eine kohärente Darstellung der Glaubensinhalte zu erhalten und um Glaubensfragen entscheiden zu können. An diesem exemplarischen Beispiel eines Kanons sieht man: Das Zusammenstellen eines Kanons geschieht somit durch Ein- und Ausschliessen von Werken. Hier liegen bewusste Entscheidungen von den Personen und Institutionen, die den Kanon zusammenstellen, zugrunde. Diese Personen haben ihre Sicht der Dinge, diese Sicht ist beschränkt (man kann unmöglich alles kennen) und verzerrt (man hat Vorlieben).

Vielleicht sind Begriffe wie «Beschränkung» und «Verzerrung» doch sehr einseitig und negativ. So von Beschränkung und Verzerrung geprägt muss ein Kanon gar nicht sein. Das Wertvolle an ihm ist, dass man eine Messlatte für «gute» Werke hat – was immer das heisst –, dass man Weitsicht pflegt, dass man sich vom Kanon anregen lässt, über das unmittelbare und persönliche Interesse und Wohlgefallen hinaus Musik zu hören. Es ist interessant, was Fachleute (Musiker, A&Rs von Labeln und Musikjournalisten) als wichtig und einflussreich erachten!

Ich möchte den Umgang mit dem Kanon als eine Grundhaltung des Interesses an einer möglichst «objektiven» Sicht auf die Dinge verstanden wissen, nicht als Autoritätsgläubigkeit. Wenn Sie es relativistisch mögen können wir auch von «Kanonvorschlägen» sprechen. Es kommt hier auf den kritischen Umgang mit solchen Kanonvorschlägen an. Kennt man die Blickwinkel, unter denen ein einzelner Kanonvorschlag entstanden ist, kann man seinen Verbindlichkeitsanspruch relativieren. Und hier stellen wir wieder die eingangs gestellte Frage: Was heisst «essentiell», was «verbindlich»? Wie lässt sich die Essentialität operationalisieren und messen? Wie erkennt man sie? Wie weist man sie aus und rechtfertigt somit seine Entscheidungen bei der Auswahl von Werken für den Kanon?

Fragen und Probleme des Kanons der Modernen Musik

Wie Nico Thom in seinem Aufsatz Aktuelle Prozesse der Kanonbildung in multimedialen Magazinen populärer Musik betont, dass die meisten Autoren von Kanones (respektive Kanonvorschlägen) die Stilgebundenheit von Kanonisierungsprozessen übergehen und und «sich auf einen idealtypischen Kanon der populären Musik kaprizieren» (Thom, 2012, S. 78). Wenn man die Schwierigkeiten mit der Kanonbildung etwas analysiert, dann kommt man auf mindestens die folgenden Problemdimensionen von Kanones:

1. Das Genre-Problem

In bestehenden Kanonvorschlägen gibt es offensichtlich unterrepräsentierte Genres: Progrock, Elektronische Musik, House, Techno, moderne Klassik, Jazz und vieles mehr. Die meisten Kanonvorschläge entstammen der Rockmusikpresse. Deren Journalisten haben unglaubliche Blinde Flecken. Ganz andere Blinde Flecken hat die eigentlich sehr offene Bestenliste The 100 Most Important Records Ever Made von The Wire. Zwischen dieser Liste und sagen wir den 500 grössten Alben und Songs vom Rolling Stone Magazine gibt es nur einige Überschneidungen.

2. Das Nationen-Problem

Die meisten Kanonvorschläge sind durch die amerikanische und die englische Musik geprägt. Deutsche Musik (Krautrock, NDW oder Deutscher Rap) fehlt weitgehend, jamaikansiche Musik zu grossen Teilen (Dub ganz klar – hingegen ist Reggae gut reräsentiert). Französische Musik von Piaf, Brel oder Vian fehlt ganz, obwohl diese nicht ohne Einflüsse auf die englischsprachige Musik geblieben ist (Scott Walker zum Beispiel). Diese Liste lässt sich nahezu beleibig lang fortführen. Hingegen tauchen, seit «World Music» eine Marktposition darstellt, einige Titel aus nicht-angelsächsischen Ländern in der neuesten Ausgabe der Mojo Collection auf.

3. Das Kompilations-Problem

Besteht ein Kanon nur aus Original-Alben oder auch aus Compilationen (Greatest Hits von Bands/Interpreten oder Genres, Labelsampler usw.)? Konkret geht es um die Frage ob ABBAs The Definitive Collection oder V. A. The Best Glam Rock Album in the World … Ever zum Kanon gehören sollen oder nicht. Diese Frage wird von der «Mojo Collection» verneint, wobei aber die Buchausgabe eine Liste mit Compilations enthält. Der Rolling Stone hat einzelne Zusammenstellungen in seine 500 grössten Alben aufgenommen und die All-Time 100 Albums von «Time» hat acht Compilations in der Liste.

4. Das Problem der neueren Musik

Neuere Musik ist im Kanon immer unterrepräsentiert. Die alten Werke sind offenbar die kanonfähigeren Werke. Diese Verzerrung wird oft als «Genration Bias» bezeichnet. Ich bin mir nicht sicher, ob das ein Generations-Problem in dem Sinn ist, dass die Leute, die den Kanon zusammenstellen, nicht mehr jung sind. Vielmehr denke ich, dass es eine Charakteristik des Kanons ist, dass er vorzugsweise ältere Werke enthält, deren Wirkungsmächtigkeit deutlich geworden ist. Die Wirkungsgeschichte eines Werks ist für dessen Aufnahme in den Kanon essentiell, woraus folgt, dass junge Werke, die eben noch keine Wirkungsgeschichte entfalten konnten, deutlich weniger Chancen haben, in den Kanon aufgenommen zu werden.

5. Soziale Verzerrungen

Schwarze Musik ist gegenüber weisser Musik in der Regel unterrepräsentiert (dieses Problem deckt sich teils mit dem Genre-Problem), Frauen bzw. weibliche Acts gegenüber männlichen. Dies liegt mit Sicherheit daran, dass es weniger Schwarze und Frauen in den Berufen gibt, die Kanonvorschläge machen.

6. Die Alben oder Songs Entscheidung

Besteht der Kanon eigentlich aus Alben oder Songs? Und warum gibt es keinen Kanon aus Bands oder Genres. Mir ist nur ein Buch bekannt, das Alben und Songs kombiniert (Sean Eagans «100 Albums That Changed Music and 500 Songs You Need to Hear »). Der Rolling Stone hat 500 Songs und 500 Alben erkürt, Acclaimed Music je 3000.

Wider das Lustprinzip?

Wer Musik hört tut dies meist nach dem Lustprinzip. Warum soll man sich etwas anhören, das einem nicht gefällt oder dem man sich mühsam annähern muss. Musikhören ist das Gegenteil von Mühsal und Arbeit.

Dieses Lustprinzip steht aber der Kanonbildung und der Auseinandersetzung mit ihm nicht unbedingt entgegen. Es kann ja gerade wegen meiner Lust an der Musik sein, dass ich mich mit dem Kanon auseinandersetze. Über diese Beschäftigung hinaus bereitet es Lust, einen eigenen Kanonvorschlag zusammenzustellen, eigene Bestenlisten zu erstellen und die Alben oder Songs, die darin enthalten sind, andern zum Anhören oder Kaufen vorzuschlagen. Diese eigenen Listen mögen zwar durch grosse persönliche und biografische Verzerrungen geprägt sein und damit ideosynkratischer sein als die Listen der Fachleute. Diese Vorschläge stellen aber interessante Diskussionsangebote mit Gleichgesindten dar, wenngleich diese Diskussionen oft mit furchtbar altkluger Haltung geführt werden.

Aneignung des Kanons

Wer sein Interesse am Rockmusik-Kanon hat, dem empfehle ich, mit einem nicht so umfangreichen Kanonvorschlag anzufangen und sich dann weiter zu arbeiten. Zum Einstieg in den Kanon von Alben eignen sich Bestenlisten mit 50 bis 100 Titeln:

Später kann man auf 500 und auf 1000 und mehr erhöhen:

Bestenlisten von Songs sind meist umfangreicher als Bestenlisten mit Alben – man findet kaum eine brauchbare Liste mit nur 100 Songs. Meine Empfehlungen hier sind:

Heute ist es mit Soulseek oder vergleichbarer P2P-Software endlich kein Problem mehr, an die Musik heranzukommen. Alles, was man braucht, ist etwas Zeit …

Konsumentenverhalten in der Wolke

Zwei neue Marketing-Studien (von der Insight Research Group) über Präferenzen von Musikkonsumenten auf dem Cloudservice-Markt zeigen:
1. Konsumenten besitzen die Musik lieber als dass sie sie über Streaming-Services abonnieren – und zwar 91% der Befragten!
2. Sie mögen einen Mix von Musikbesitz und freiem Anhören.

Method of Purchasing Music

Method of Purchasing Music (9.2011)


Das Resultat der Poll überrascht niemanden: Folgende Nachteile von Streaming-Services liegen für mich auf der Hand: Man muss online sein (das kostet – gerade, wenn man unterwegs ist) und mir fehlt das Vertrauen in die Nachhaltigkeit dieser Services – gibt es sie in fünf Jahren noch und kann ich dann auf die Musik, die ich heute gesammelt und gehört habe, noch zugreifen?

Was die Poll auch zeigt, ist dass bei der gekauften Musik das digitale Format die CDs und das Vinyl bereits überholt hat.

Sodann wurden in einer zweiten Studie (von Parks Associates im Auftrag von TargetSpot) Internet Radiohörer/-innen befragt, wie sie Musik kaufen. Es zeigt sich, dass sieben von zehn Personen Musik kaufen, nachdem sie das Stück im Radio gehört haben.

Purchasing Music, Internet Radio Listeners

Purchasing Music, Internet Radio Listeners (12.2010)


Die Poll bei dieser Konsumentengruppe zeigt, dass Musik vor allem gekauft wird, wenn sie bereits aus Streaming.Angeboten (in dem Fall Radio – aber die Resultate dürften wohl auf andere Services, Online-Musikzeitschriften und Blogs übertragbar sein) bekannt ist. Welche Entscheidungen zum Kauf führen, scheint aber noch nicht bekannt zu sein.

Vielleicht ist das alles gar nicht so anders, wie im Zeitalter vor der digitalen Revolution: Auch früher hatte man Radiostationen und Magazine seines Vertrauens, die wesentliche Rolle bei Kaufentscheidungen spielten. Auch Freunde spielen hierbei eine wichtige Rolle. Diese Dimension ist aber nicht Gegenstand dieser Untersuchungen. Und dies führt zu den (mindestens) zwei Faktoren, die sich grundlegend verändert haben:
1. Die Freunde sind beim Vorhören der Musik potentiell immer dabei: Man teilt interessante Musik über Facebook oder vergleichbare Plattformen und diskutiert dabei die Musik.
2. Die Musik, die vorgehört werden kann, ist in der Öffentlichkeit des Internets verfügbar. Diese Öffentlichkeit ist grundsätzlich anders als früher; unmittelbarer, gleichzeitiger. Ich musste früher Radiosendungen mitschneiden, die Sache auf dem Pausenplatz und Schulhof mit Freunden thematisieren (Hast du gestern … gehört?). Heute geht das alles synchron mit ein paar Mausklicks.